Cadillac STS 4.6 V8 im Test: Leistung und eleganter Luxus

Seit einigen Jahren baut General Motors Cadillac zur Premiummarke auf. Die Modellpalette ist mittlerweile vollkommen erneuert und an ihrem typisch kantigen Styling zu erkennen. Aktuelle Neuentwicklung ist der STS. Er soll mit den etablierten Luxuslimousinen auf dem Markt konkurrieren. Er ist das größte Fahrzeug, das auf der so genannten Sigma-Plattform mit Heckantrieb von GM basiert. Wahlweise ist er mit einem 3,6-Liter-V6-Motor oder mit einem 4,6-Liter-V8 erhältlich. Wir haben den 325 PS starken STS 4.6 für Sie getestet.

Kantig und unverwechselbar
Zu den unverwechselbaren Merkmalen des STS zählen die senkrecht angeordneten Scheinwerfer, die LED-Rückleuchten, die hoch angebrachten LED-Zusatzbremsleuchten, die horizontalen Keillinien und die V-förmige Motorhaube. Mit einer Länge von 4,99 Metern und einem Radstand von 2,96 Metern ergibt sich ein besonders geräumiger Innenraum, bei dem erkennbar Wert auf eine hohe Verarbeitungsqualität gelegt wurde.

Oberklasse bleibt Oberklasse
Umsomehr verwundert, dass der holländische Autospezialist Kroymans, der mittlerweile den Cadillac- und Corvette-Vertrieb in Europa übernommen hat, den STS nicht gegen BMW 7er oder Mercedes S-Klasse positioniert, sondern gegen 5er und E-Klasse. Allerdings liegt der STS preislich eher in der Region der Letztgenannten. Und so kann Kroymans nicht nur im Revier der Oberklasse auf Kundenfang gehen, sondern auch in der darunter angesiedelten Oberen Mittelklasse. Das Kraftfahrtbundesamt übrigens steckt den STS ...