Toyota Prius+ im Test

Vom Kleinwagen bis zum Sportler, vom Golfklasse-Auto bis zur Oberklasse-Limousine: Hybridmodelle gibt es inzwischen in einer ganzen Reihe von Fahrzeugklassen. Bei den Vans gab es bisher nur den Peugeot 3008 HYbrid4. Nun kommt der Toyota Prius+ hinzu, der sparsamste Siebensitzer auf dem Markt. Wir haben ihn getestet.

Etwa so lang wie ein Zafira Tourer
Äußerlich ähnelt der Prius+ stark dem Prius, doch er ist deutlich größer. Mit 4,62 Meter ist der Neuling so lang wie ein Opel Zafira Tourer. Es handelt sich also um einen Grenzgänger zwischen kompakten und ausgewachsenen Vans. Mit 1,58 Meter ist der Prius+ aber deutlich niedriger als der Opel-Van. Das spart Sprit durch gute Aerodynamik. Im Vergleich zum Prius ist der Van-Abkömmling etwa 15 Zentimeter länger und neun Zentimeter höher. Dennoch beträgt das Mehrgewicht moderate 125 Kilo. Zur Gewichtsersparnis verwendet Toyota moderne Stahlsorten und eine Alu-Motorhaube.

Erstmals Lithium-Ionen-Technik
Aber auch bei den Hybridkomponenten sparen die Japaner Gewicht. Der Prius+ wird vom bekannten HSD-Hybridsystem angetrieben. Wie der aktuelle Prius besitzt er einen 1,8-Liter-Benziner mit 99 PS sowie einen 60 Kilowatt oder 80 PS starken Elektromotor. Die Systemleistung wird wie beim Prius mit 136 PS angegeben. Anders als der kleinere Hybridkollege hat der Neuling jedoch keine Nickel-Metallhydrid-Akkus, sondern als erstes Toyota-Serienfahrzeug Lithium-Ionen-Batterien. Diese Technik ermöglicht bei gleichem Speichervermögen ein niedrigeres...