Zwillings-Zeichen

In großen Buchstaben steht es auf den Seitenfenstern des Subaru Trezia: Toyota. Was hat der japanische Auto-Gigant mit dem Allrad-Spezialisten zu tun? Die Antwort ist einfach: Der neue Trezia entspricht bis auf minimale Änderungen dem Toyota Verso-S. Die Modifikationen beschränken sich auf einen anderen Kühlergrill und natürlich die Subaru-Embleme am und im Wagen.

Solider Eindruck
Beim Öffnen der Fahrertür fällt im ersten Moment auf, wie leicht die Pforte ist. Das hat seinen guten Grund: Subaru betont, dass der Trezia das leichteste Fahrzeug seiner Klasse ist. In der Tat sind es gut 200 Kilo weniger als beim Kia Venga und sogar 60 weniger als beim Verso-S. Der Innenraum und das Cockpit warten nicht mit unangenehmen Überraschungen auf, große und gut platzierte Schalter erleichtern die Bedienung. Angenehm sind auch der weit oben gelegene Schalthebel und die erhöhte Sitzposition. Allerdings dürfte die Beinauflage gerne länger sein. Deutliche Kritik muss sich die Materialanmutung gefallen lassen: Gleich mehrere Kunststoffe mit unterschiedlicher Haptik und teilweise störendem Geruch trifft man an, besonders die Türverkleidungen sind sehr kratzempfindlich. Insgesamt sollte sich mit wenig Aufwand seitens des Herstellers ein wohnlicheres Ambiente schaffen lassen, zum Beispiel durch verchromte Türöffner.

Raum-Fahrt
Pluspunkte sammelt der Subaru Trezia mit seinem Platzangebot. Auf der Rückbank sind zwei Erwachsene kommod untergebracht. Besonders praktisch ist der Kofferraum. Er biete...