SsangYong Musso im Test

SsangYong? Mein Taxifahrer wirft die Stirn in Falten. Irgendwie hat er das schon mal gehört, aber … „Die dritte koreanische Marke, neben Hyundai und Kia“, helfe ich ihm schließlich. Man sieht: Der Hersteller hat noch Nachholbedarf in Sachen Bekanntheit. Die hätte er durchaus verdient, wie unsere letzten Tests neuer SsangYong-Modelle ergeben haben. Neu hinzu kommt nun der Musso. Wir haben den Pick-up bereits getestet.

Ein Nashorn, nichts für Feingeister
SsangYong gehört seit 2011 zum indischen Mahindra-Konzern. Im Jahr 2017 verkaufte die Marke rund 3.200 Autos in Deutschland. Davon entfielen etwa 1.200 Stück auf den Bestseller Rexton, das große SUV, dessen neue Generation 2017 auf den Markt kam. Auf der gleichen Basis beruht der neue Pick-up, der in Korea sogar Rexton Sports heißt. Bei uns ersetzt er den Actyon Sports und trägt den Namen Musso. Was übrigens das koreanische Wort für Nashorn ist, was ausgezeichnet passt. Nicht wegen des Äußeren, nein, das ist ganz gefällig. Nein, weil der Wagen (wie eigentlich jeder Pick-up) nichts für Feingeister, sondern eher was für die Holzhackerfraktion ist.


Selten: Ein Auto mit Leiterrahmen
Dass der Musso aus etwas gröberem Holz geschnitzt ist, sieht man schon daran, dass er (wie der Rexton) einen Leiterrahmen hat. Dieses typische Geländewagen-Feature gibt es heutzutage nur mehr bei ganz wenigen Autos, wie der Mercedes G-Klasse oder dem Toyota Land Cruiser. Wie sich diese Konstruktion auswirkt, merke ich schon auf den ersten 500 Metern,...