Mehr als reiner Pragmatismus?

Minivans und Vans hatten es schwer die vergangenen Jahre. Die praktischen Familienautos wurden bei Kunden als einfach nicht mehr so sexy wahrgenommen wie ihre ebenfalls mit einem hohen Nutzwert ausgestatteten Verwandten im Crossover- oder SUV-Stil. Aber das Konzept des Vans ist nicht tot. Warum auch? Es sind immer noch großartige Fahrzeuge und allein durch die Karosseriegestaltung wird ein SUV oder Crossover nur schwer auf das gleiche Variabilitätsniveau kommen. Doch trotzdem muss auch ein eher praktisches Auto attraktiv und stylisch bleiben.

Können sie mehr als nett und freundlich aussehen?
Deshalb hat Renault nun neben dem Espace (dem man allerdings einen gewissen Crossover-SUV-Look nicht wirklich aberkennen kann) auch den Scénic und den Grand Scénic in eine neue Generation geschickt. Die vierte Auflage seit dem ersten Scénic im Jahr 1996 wurde ordentlich aufgehübscht und der aktuellen Designsprache von Renault angepasst. Mit seinen runden Formen, einer kurzen Motorhaube, kurzen Überhängen, einer breiten Spur, einer stark ansteigende Gürtellinie und serienmäßigen 20-Zöllern … ja wirklich … erinnert der neue Scénic (auch als Grand-Version) stark an die im Jahr 2011 gezeigte Studie ,R-Space". Ob die zwei neuen Vans im Renault-Programm nicht nur netter und freundlicher aussehen können als die Konkurrenz von VW (Sportsvan und Touran), BMW (2er Active Tourer und 2er Gran Tourer) oder Ford (C-Max und Grand C-Max)? Zeit für einen Test.

Üppige Abmessungen zum Vorgänger und zur Ko...