Ein superber Mittelklässler?

Es sind stürmische Zeiten in Rüsselsheim. Einerseits will man bei Opel im Jahr 2017 sieben Produktneuheiten auf den Markt bringen, andererseits wurde der Hersteller soeben vom Mutterkonzern General Motors verstoßen und für 2,2 Milliarden Euro an PSA Peugeot Citroën verkauft. Wie sich der Konzernwechsel auf die Zukunft von Opel auswirken wird, lässt sich bislang noch nicht sagen, doch am Plan für 2017 wird festgehalten. Gut so, denn der Hersteller hat hart an den Neuzugängen gearbeitet. Einer ist ein neues Topmodell – der Opel Insignia Grand Sport. Ob sich die zweite Generation den Namenszusatz und die Bezeichnung ,Flaggschiff" verdient hat? Und wie das neue Modell gegenüber einem Skoda Superb abschneidet? Wir sind an die Entwicklungs- und Produktionsstätte in Rüsselsheim gereist, um den neuen Insignia zu testen.

Emotionaler als in Tschechien
Bei der Formgebung der Karosserie stand eindeutig die IAA-Studie Monza Concept von 2013 Pate. Der tief sitzende Kühlergrill und die schmalen Scheinwerfer (auf Wunsch auch mit weiterentwickelter Matrix-LED-Technik) erinnern deshalb an das Designkonzept. Ebenso die LED-Rückleuchten und der coupéhafte Dachverlauf. So ganz subjektiv betrachtet sieht das Ergebnis ziemlich schnittig und windschlüpfrig aus. Der cW-Wert liefert eine bestätigende Zahl: 0,26. Ein Wort zum allgemeinen Optikbefinden? Superb … nur irgendwie ein wenig emotionaler und technokratisch. Er hat eine gute Mischung aus Kanten und Rundungen. Die Folge: Wir werden bei unserer ...