Pixo piekst den Markt: Billig-Nissan im Test

Nach Abzug von 2.500 Euro Abwrackprämie kostet der Wagen nur noch 5.490 Euro: der neue Nissan Pixo. Mit dem Einstiegspreis unterbieten die Japaner den Konkurrenten Suzuki um zirka elf Prozent – schließlich ist der neue Alto weitestgehend baugleich mit dem Pixo. Wie macht sich der kleine Fünftürer?

Zurückhaltend gezeichnet
Der Nissan Pixo läuft vom gleichen Band wie der Suzuki Alto. Die in Indien von Suzuki produzierten Wagen unterscheiden sich nur durch eine geänderte Front und ein leicht modifiziertes Heck. Während der Alto den spleenigen Über-Jugendlichen präsentiert, macht der Pixo einen auf sehr ruhig, guckt ein bisschen konservativ aus dem Blech. Aber er nervt nicht und seine großen Türen erleichtern den Zugang zu dem kleinen Wagen. Die Heckklappe lässt sich nur von innen per Hebel oder von außen mit dem Schlüssel öffnen. Und die Innenseite der Heckscheibe zeigt sich so, wie wir uns indische Produktionsverhältnisse vielleicht vorstellen: Die Kabel der Heckscheibenheizung fallen durch blanke Kontakte auf und werden ab Werk per Tesa-Film an der Karosserie fixiert (siehe Bildergalerie). Witzig wirken die Scheibenwischer-Düsen: Zwei beinahe fünf Zentimeter hohe Kegel gucken die Insassen an wie putzige Invasoren aus dem All.

Sauber verarbeitet
Die Spaltmaße im Innenraum des Pixo sind präzise, die Kunstoffoberflächen wirken nicht oberbillig. Natürlich ist alles aus hartem Plastik und Kratzfestigkeit suchen wir auch vergebens, aber wir werden nicht von einer tristen Kabine em...