Dieser Mercedes-Maybach S 680 von Brabus hat einen 850-PS-V12
Der Tuner vergrößerte den Hubraum des Motors von 6,0 auf 6,3 Liter ...
Der V12-Motor darf immer noch in einigen wenigen Modellen zum Einsatz kommen. Beispielsweise im Mercedes-Maybach S 680. Dort leistet das zwölfzylindrige Aggregat beschauliche 630 PS. Viel zu wenig für Brabus. Deshalb hat der Tuner nun den Mercedes-Maybach Brabus 850 auf den Markt gebracht und den Motor dabei radikal aufgerüstet.
Unter der Haube wurde ordentlich aufgedreht. So wurde der Hubraum des doppelt aufgeladenen Motors von 6,0 auf 6,3 Liter vergrößert. Das Triebwerk verfügt außerdem über Schmiedekolben, eine speziell angefertigte Kurbelwelle und neue Pleuelstangen. Größere Turbolader verhelfen auch zu mehr Leistung: Sie steigt auf 850 PS und ein Drehmoment von 1.400 Nm. Allerdings reduziert Brabus den letzten Wert auf elektronisch auf "nur" 1.100 Nm, um das Neungang-Automatikgetriebe und das Allradsystem zu schützen.
Bildergalerie: Brabus 850 auf Basis Mercedes-Maybach S 680
Diese S-Klasse verfügt über zwei spezielle Luftfiltergehäuse, die die Luft über zwei neu gestaltete Kanäle durch den Kühlergrill ansaugen. Neue Kennfelder verbessern die Einspritzung, die Zündung und die Ladedruckregelung des Fahrzeugs. Brabus behauptet, dass die Luxuslimousine in 4,1 Sekunden auf 100 km/h sprinten kann. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch begrenzt und beträgt 250 km/h.
Brabus hat auch das Erscheinungsbild des Fahrzeugs mit einem Aerodynamik-Paket aus Kohlefaser mit hochglänzendem oder mattem Finish verbessert. Es besteht aus einer neuen Frontspoilerlippe, seitlichen Lufteinlässen und einem Heckdiffusor aus Sichtcarbon mit Ausschnitten für die Endrohre der neuen Abgasanlage. Der Tuner stattete den Wagen mit rostfreien Hochleistungsrohren mit aktiv gesteuerten Drosselklappen aus, die auch den Schallpegel anpassen.
An allen vier Ecken des umgebauten Mercedes sitzen schwarze 22-Zoll-Monoblock Z Platinum Edition-Räder im 10-Speichen-Design. Dank des SportXtra-Steuermoduls für die Luftfederung des Veredlers, das die Fahrzeughöhe um bis zu 20 Millimeter absenkt, sitzen sie straff unter den Kotflügeln des Maybach.
Die Vorliebe von Brabus für Carbon überträgt sich auch auf den Innenraum des Fahrzeugs. Das Material ziert das Lenkrad, das Armaturenbrett, die Mittelkonsole und die Türverkleidungen. Sogar die Pedale haben Polster aus diesem Material. Der Nachrüstspezialist hat dieses Exemplar mit einer dunkelgrauen Leder- und Dinamica-Mikrofaser-Ausstattung versehen. Das Unternehmen bietet seinen Kunden jedoch eine breite Palette an Farben, Materialien und Oberflächen für eigene Sonderanfertigungen. Der Preis für dieses Exemplar beträgt 515.016 Euro. Je nach Wünschen, kann sich der Preis also nach unten (aber wohl auch nach oben) korrigieren lassen.
Quelle: Brabus
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