Sparsames Auslaufmodell: Der Mazda 6 mit Autogas-Antrieb
Unternehmen reagiert mit Umrüstmöglichkeit auf Kundenwünsche
Zweiliter-Benziner als technische Basis
Dank eines begünstigen Steuersatzes bleibt der Preis von Flüssiggas, auch als Autogas oder LPG bekannt, bis zum Jahr 2018 stabil. Technische Basis für die Umrüstung auf LPG ist der Mazda 6 mit dem Zweiliter- Benziner, welcher 147 PS leistet. In einem ersten Mazda-internen Dauertest über 100.000 Kilometer wurde bewiesen, dass eine nachträgliche Modifikation des Zylinderkopfs respektive der Auslassventilsitze für einen dauerhaft störungsfreien Betrieb mit Autogas unabdingbar ist. In einem weiteren Dauertest über 150.000 Kilometer traten mit dem so veränderten Motor keine Probleme auf.
Umrüstung mit Kooperationspartnern
Mazda arbeitet mit Autogasanlagen der Firma TeleflexGFI. Das Herz der sequenziellen Autogasanlage ist ein spezielles Steuergerät. Es sorgt dafür, dass der Motor immer mit Benzin gestartet wird und je nach Motortemperatur automatisch und unbemerkt umschaltet. Ein Flüssiggastank mit einer Kapazität von 66 Liter wird so in die Reserveradmulde des Fahrzeugs eingebaut, dass kein Kofferraumvolumen verloren geht. Alle betreffenden Mazda 6 werden vom Umrüstbetrieb INTAX in Oldenburg umgerüstet, dort werden auch die Modifikationen am Zylinderkopf vorgenommen.
Nachrüstung mit Garantie
Die Nachrüstung wird durch eine Garantie ergänzt, die dem werkseitigen dreijährigen Garantieumfang über maximal 100.000 Kilometer entspricht. Der Einbau der Autogas-Anlage im Mazda 6 kostet 2.368 Euro. Das LPG-Angebot gilt für alle Neufahrzeuge des derzeit noch aktuellen Mazda 6 2.0 mit Schalt- und Automatikgetriebe sowohl für Flotten- als auch Privatkunden. Doch auch die Freunde des neuen Mazda 6 und des Mazda 5 können sich in Vorfreude üben: Derzeit werden Tests durchgeführt, um eine Autogas-Umrüstung für diese Modelle anbieten zu können.
Bildergalerie: Mazda 6 mit Flüssiggas
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