Im Bus auf den Berg
So fährt sich der Allradantrieb im Mercedes Viano
Von fein bis robust
Ob Baustellen, Alpenpässe oder wie in unserem Fall Kieswerke: Die Nutzfahrzeug-Sparte von Mercedes bietet Allradmodelle für verschiedenste Einsatzorte an. Erhältlich sind neben dem ,zivilen" Viano auch Sprinter mit Pritschenaufbau oder der 7,5-Tonner namens Vario. Er weist als einziger nicht den so genannten 4ETS-Allradantrieb der anderen Baureihen auf. Bei 4ETS regeln elektronische Traktionssysteme (daher die Abkürzung) den Vorwärtsdrang. Verlieren eines oder mehrere Räder auf rutschigem Untergrund die Traktion, werden diese mit kurzen Impulsen abgebremst. Der automatische Bremseingriff kann die Wirkung von bis zu drei Differenzialsperren simulieren. Das Mehrgewicht des Allradantriebs beträgt laut Mercedes nur 80 Kilogramm.
Kein billiges Vergnügen
Rund zehn Prozent aller Viano und Vito werden mit dem System ausgeliefert, der Blick auf die Preise zeigt, warum: In der kürzesten Version kostet der Viano 2.2 CDI Trend 4matic stolze 45.633 Euro, inklusive sind eine Fünfgang-Automatik, eine Klimaanlage und enorm viel Platz. Der Allrad-Aufpreis beträgt 3.740 Euro. Allerdings langt die Konkurrenz noch kräftiger zu: Ein VW T5 Multivan 2.0 BiTDI mit 180 PS wird als Comfortline 4Motion DSG mit 53.199 Euro berechnet.
Bildergalerie: Im Bus am Berg
Auch interessant
Radikales Mercedes-AMG CLE Coupé mit V8 im Video auf der Nordschleife
High-Score-Statement: Der Toyota Hilux mit H&R-Höherlegungsfedern
Gewinneinbruch bei Mercedes: China-Krise trübt Bilanz
Camping auf dem Wasser und auf der Straße zugleich
Mercedes baut den Über-CLE! CLE 63? Black Series? Oder noch krasser?
Kia K4 (2026) mit 150 PS im Test: Neuer Name, neues Glück?
Mercedes 300 (W 186): Dieser Adenauer ist rot