Virtuelles Cockpit der Zukunft
Studie BMW i Inside Future auf der CES 2017
Wer erleben will, was die automobile Zukunft technisch so mit sich bringt, ist in der Regel gut beraten, wenn er sich die Entwicklungen auf der jährlich stattfindenden Consumer Electronics Show in Las Vegas zu Gemüte führt. BMW hat dort in den vergangenen Jahren gerne gezeigt, wo die Reise in Sachen autonomes Fahren und neuartige Bedienkonzepte hingeht. Auch auf der CES 2017 (5. bis 8. Januar 2017) haben die Münchner wieder Spektakuläres im Gepäck: einen virtuellen Touchscreen, um genau zu sein. Das Ganze nennt sich – etwas kryptisch-plakativ – HoloActive Touch und ist Bestandteil der Interieur-Studie ,i Inside Future". Laut BMW handelt es sich dabei um ein ,innovatives Bedienkonzept für das Interieur der Zukunft".
Immaterielle Bedienoberfläche
HoloActive Touch ist quasi eine frei im Raum schwebende Anzeige, die man trotz ihrer Virtualität mit Fingergesten bedienen kann. Wer sich schon immer gefragt hat, für was die umständliche Gestensteuerung im neuen BMW 5er und 7er gut sein soll, hat jetzt Gewissheit: Sie dient einem höheren, eher mittel- bis langfristigem Zweck. Sprich: Wenn Autos irgendwann komplett vernetzt und automatisiert fahren, ist diese Art des User-Interface offenbar genau das Richtige. Mit HoloActive Touch vereinen die Entwickler die Errungenschaften aus Head-up-Display, Gestensteuerung und Touchscreen-Bedienung in einer vollständig immateriellen Bedienoberfläche.
Ausgeklügelte Spiegel-Technik
Wie beim Head-up-Display wird das Bild einer farbigen Anzeige durch ausgeklügeltes Spiegeln erzeugt. Künftig allerdings nicht banal auf der Windschutzscheibe, sondern freischwebend im Innenraum. Der Fahrer sieht seinen virtuellen Touchscreen neben dem Lenkrad auf Höhe der Mittelkonsole. Eine spezielle Kamera erfasst dann in diesem Bereich die Handbewegungen, wobei sie sich insbesondere um die Position der Fingerspitzen bemüht. Berühren letztere eine der virtuellen und frei konfigurierbaren Schaltflächen, wird ein haptischer Impuls ausgesendet, der die verknüpfte Funktion aktiviert. Ob und wann man HoloActive Touch erstmals in einem Serien-BMW erleben kann, ist natürlich rein spekulativ. Der Autobauer hatte zuletzt angekündigt, bereits im Jahr 2021 ein komplett autonom fahrendes Auto auf die Straße zu bringen. Mit dem virtuellen Touchscreen dürfte es wohl noch etwas länger dauern.
Immaterielle Bedienoberfläche
HoloActive Touch ist quasi eine frei im Raum schwebende Anzeige, die man trotz ihrer Virtualität mit Fingergesten bedienen kann. Wer sich schon immer gefragt hat, für was die umständliche Gestensteuerung im neuen BMW 5er und 7er gut sein soll, hat jetzt Gewissheit: Sie dient einem höheren, eher mittel- bis langfristigem Zweck. Sprich: Wenn Autos irgendwann komplett vernetzt und automatisiert fahren, ist diese Art des User-Interface offenbar genau das Richtige. Mit HoloActive Touch vereinen die Entwickler die Errungenschaften aus Head-up-Display, Gestensteuerung und Touchscreen-Bedienung in einer vollständig immateriellen Bedienoberfläche.
Ausgeklügelte Spiegel-Technik
Wie beim Head-up-Display wird das Bild einer farbigen Anzeige durch ausgeklügeltes Spiegeln erzeugt. Künftig allerdings nicht banal auf der Windschutzscheibe, sondern freischwebend im Innenraum. Der Fahrer sieht seinen virtuellen Touchscreen neben dem Lenkrad auf Höhe der Mittelkonsole. Eine spezielle Kamera erfasst dann in diesem Bereich die Handbewegungen, wobei sie sich insbesondere um die Position der Fingerspitzen bemüht. Berühren letztere eine der virtuellen und frei konfigurierbaren Schaltflächen, wird ein haptischer Impuls ausgesendet, der die verknüpfte Funktion aktiviert. Ob und wann man HoloActive Touch erstmals in einem Serien-BMW erleben kann, ist natürlich rein spekulativ. Der Autobauer hatte zuletzt angekündigt, bereits im Jahr 2021 ein komplett autonom fahrendes Auto auf die Straße zu bringen. Mit dem virtuellen Touchscreen dürfte es wohl noch etwas länger dauern.
Bildergalerie: Virtuelles Cockpit der Zukunft
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