Alltagstauglicher Supersportler

McLaren: Man könnte meinen, die bauen schon ewig Autos, oder? Dabei rollen unter dem Namen ,McLaren Automotive" erst seit 2009 Serienfahrzeuge aus den heiligen Hallen des ,MPC" getauften Werkes im englischen Woking. Klar, am Anfang war der F1, aber bei dem Urvater aller Supersportler von einem Serienmodell zu sprechen, scheint irgendwie vermessen. Daher beginnen wir unsere Reise im Jahr 2009, als der MP4-12C vorgestellt wurde. Auf den Sportler mit dem etwas sperrigen Namen folgte schließlich der 650S. Jetzt, im Jahr 2016, unterteilt McLaren seine Produktpalette in drei Sparten: Sports Series, Super Series und Ultimate Series. In letzterer sind die ,Hypercars" P1 und P1 GTR untergebracht – längst ausverkauft. In der Super Series sind 650S und 675LT zu Hause, inklusive der Spider-Derivate. Der 675LT ist auch schon ausverkauft. Was bleibt, ist die Sports Series mit dem Einstiegsmodell 540C, dem 570S und dem auf dem Genfer Autosalon 2016 vorgestellten 570GT – dem neuen Topmodell der Sports Series. Und genau diesem haben wir mal etwas genauer auf den Zahn – oder den neuen größeren Kofferraum im Heck – gefühlt.

Porsche 911 Turbo und Audi R8 als Konkurrenz
Größerer Kofferaum? In einem McLaren? Richtig gehört. Der 570GT soll seinem Beinamen ,Grand Touring" alle Ehre machen und kommt mit einer seitlich öffnenden Heckluke aus Glas, unter der sich ein sogenanntes ,Touring Deck" versteckt – ein ziemlich abgehobener Name für einen knapp 220 Liter fassenden Kofferraum. Neben den nun bess...