Hyundai i40cw 1.7 CRDi im Test: Kampfansage aus Korea

Hyundai bringt sich auf dem europäischen Markt in Lauerstellung. Mit dem i30 ist der südkoreanische Hersteller bereits erfolgreichster asiatischer Vertreter im deutschen Kompaktwagen-Segment. Jetzt setzt Hyundai mit dem i40 zum Angriff auf die Mittelklasse an. Zunächst kommt im September 2011 die Crossover Wagon (kurz: ,cw") genannte Kombi-Version auf den Markt. Mit dem Fünftürer nimmt der Hersteller vor allem Familien und Gewerbekunden ins Visier. Im November folgt dann die Limousine. Entwickelt wurde der i40 im 2003 errichteten Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim – ein Auto von Europäern für Europäer.

Dynamische Karosserieform
Zentrales Design-Merkmal des i40 ist der Hexagonalgrill – das neue Markengesicht von Hyundai. Von hier aus fließen alle Linien über die Seitenflanken bis hin zum Heck. In die großen Scheinwerfer ist ein auffällig geschwungenes LED-Tagfahrlicht integriert. Vordere ausgestellte Kotflügel und Rückleuchten in Form von Flügeln lassen den Kombi breiter wirken. An der Seite befinden sich eine Kante auf Höhe der Türgriffe und eine Sicke im unteren Türbereich. Beide verlaufen wie Sehnen- und Muskelstränge in Richtung Heck. Eine dynamischere Optik erhält der i40 durch ein nach hinten abgeflachtes Dach und einen Schwung in der D-Säule, der vom 2006 vorgestellten Concept Car ,Genus" übernommen wurde.

Gut verarbeitetes Interieur
Die dynamische Linienform der Karosserie setzt sich im Interieur fort. In der Mitte des Armaturenbretts verläuft eine ge...