Kia Cerato 2.0 CRDi: Golfkonkurrent mit starkem Diesel

Cerato fördert die Urteilsfähigkeit und hilft gegen Selbstzweifel. Zumindest tut das die Pflanze Cerato, die in der Bachblüten-Therapie eingesetzt wird. Nun, Sie haben recht, das hat nicht viel mit Autos zu tun. Nur, dass das Golfklassemodell von Kia eben Cerato heißt. Wir haben das Auto jedenfalls für Sie getestet.

Zwei Benziner und ein Diesel
Den Cerato gibt es in zwei Karosserieversionen – mit Stufenheck und mit Steilheck. Als Motorisierung steht neben zwei Benzinern mit 105 und 143 PS auch ein Common-Rail-Turbodiesel zur Verfügung. Diesen Selbstzünder haben wir in der Steilheckvariante gefahren. Der 2,0-Liter-Diesel leistet 113 PS und stellt 245 Newtonmeter bei 1.800 bis 2.500 U/min zur Verfügung. Den Kraftstoffverbrauch gibt Kia mit 6,0 Litern an. Der Diesel-Cerato hält nur die Euro-3-Abgasnorm ein; einen Partikelfilter gibt es nicht. Das Aggregat klingt angenehm und bleibt auch beim Beschleunigen leise. Ab knapp über 2.000 U/min spürt man einen gewaltigen Schub, und kann die Reifen ab und zu auch mal ein bisschen quietschen lassen. Dies passiert manchmal sogar ungewollt nach dem Hochschalten in den zweiten Gang.

Etwas weiches Fahrwerk
Der Schalthebel des serienmäßigen Fünfgang-Getriebes ist etwas wackelig. Auch das Fahrwerk überzeugte uns auf kurvigen Landstraßen weniger: Zumindest für eine sportliche Fahrweise ist es zu weich; die Karosserie legt sich in der Kurve weit nach außen. Ein Vorteil ist das weiche Fahrwerk dagegen auf der Autobahn: Hier fährt sich der Cerat...