Fiat Punto Evo: Kleinwagen wird nach dem Facelift nobler

Dass Modelle beim Generationswechsel den Namen ändern, kennt man. Wir erinnern nur an den Opel Vectra/Insignia und den VW Bora/Jetta. Erstmals ändert Fiat nun bei einem Facelift die Benennung: Der modifizierte Grande Punto heißt Punto Evo. Das Auto kommt am 24. Oktober 2009 auf den Markt. Wir haben es mit dem 120 PS starken Diesel bereits getestet.

Der längste Kleinwagen
Der Punto misst nun 4,07 statt bisher 4,03 Meter. Damit ist der Kleinwagen zusammen mit dem Alfa MiTo, der auf der gleichen Plattform basiert, der Längste unter den Schräghecklimousinen dieser Klasse. Außen bekam der Wagen eine deutlich veränderte Front, einen auffälligen Stoßfänger hinten, Seitenschutzleisten sowie L-förmige LED-Rückleuchten. Deutlich verändert hat sich auch der Innenraum. Hier gibt es nun mehr Farbe. Wer will, kann zum Beispiel Türöffner und Fensteröffnungs-Panele aus weißem Plastik bekommen, Teile des Armaturenbretts und der Türinnnenseiten können in einer anderen Farbe gehalten sein als der Rest des Cockpits. Außerdem gibt es einige hinterschäumte Bereiche am Armaturenbrett. Die Türinnenseiten und der obere Teil des Armaturenbretts sind nach wie vor in Hartplastik ausgeführt – da ist etwa der neue VW Polo edler.

Platzmangel vorne
Das Platzangebot im Innenraum gehört nicht zu den Stärken des Punto Evo. Auf dem nicht höheneinstellbaren Sitz des Beifahrers stößt ein mittelgroßer Insasse bei aufrecht gestellter Sitzlehne sogar mit dem Kopf ans Dach. Erst wenn die Lehne weiter nach hinten ge...