BMW X3 2018 im ersten Test

Als der alte BMW X3 vor ziemlich genau sieben Jahren auf den Markt kam, war der Premium-Mittelklasse-SUV-Markt ein komplett anderer. Audi Q5, Mercedes GLK und eben der X3 teilten das Ding im Prinzip komplett unter sich auf. Wer es etwas exotischer (oder skandinavischer) wollte, musste zum Infiniti QX50 oder zum Volvo XC60 greifen. Punkt. Heute aber sieht die Sache komplett anders aus. Wie alles in unserer schnelllebigen Zeit ist auch die Auswahl bei den SUVs um die 4,70 Meter deutlich komplexer geworden. Aus der sportlich-emotionalen Ecke drücken Porsche Macan, Jaguar F-Pace und Alfa Stelvio. Von unten zerren Skoda Kodiaq, VW Tiguan Allspace und Peugeot 5008 und wenn Sie edel wollen, kriegen Sie seit kurzem den Range Rover Velar oder den neuen Volvo XC60. Audi Q5 und Mercedes GLC sind ebenfalls ziemlich frisch auf dem Markt. Zusammengefasst bedeutet das: Der neue X3 sollte besser verdammt gut sein, wenn er im größten aller Segment-Haifischbecken nicht baden gehen will.

Und, ist er denn gut?
Nun, sehr vieles deutet darauf hin. Der neue X3 nutzt die Plattform von 5er und 7er (wie künftig alle BMWs vom 3er aufwärts), hat ergo mehr Aluminium in Karosse und Fahrwerk, wird aber lediglich um bis zu 55 Kilo leichter als der Vorgänger. Bestenfalls bedeutet das 1.825 Kilo im neuen xDrive20d. Noch immer ein ganzer Batzen SUV also. Stilistisch sei lediglich erwähnt: Wer den alten X3 mochte, dürfte auch den neuen X3 ziemlich knorke finden. Langweilig? Wohl eher ,auf Nummer sicher", was be...