Minivans: Jetzt mischt Toyota bei den Kleinen wieder mit

Seit der Toyota Yaris Verso im Jahr 2005 auslief, hat die Marke keinen Minivan mehr im Programm. Das Geschäft machen andere, zum Beispiel Opel mit dem Segmentbestseller Meriva oder Citroën mit dem C3 Picasso. Am 19. März 2011 aber kommt der Toyota Verso-S auf den Markt. Wir haben ihn getestet.

Small, spacious und smart?
Der Verso-S verdankt seinen Namen hauptsächlich der Tatsache, dass er der kleine Bruder des Kompaktvans Verso ist. Das S steht also für small (klein), auch wenn Toyota gerne noch spacious (geräumig) und smart (pfiffig) anhängt. Das Auto ist 3,99 Meter lang und basiert nicht, wie man glauben könnte, auf dem demnächst startenden neuen Yaris, sondern auf dem Urban Cruiser. Der Verso-S wird ausschließlich als Fünftürer angeboten. Die bei Vans, Kompaktvans und Minivans geforderte Innenraumvariabilität beschränkt sich auf das Sinnvolle. Im Verso-S gibt es keine Sitze, die sich in Sitzen verstauen lassen wie beim Mazda 5 oder Ford Grand C-Max, und keine diagonal verschiebbaren Fondsitze – nur umklappbare Rücksitze.

Einfaches Flachlegen
Das Flachlegen der rückwärtigen Bestuhlung geht dafür besonders einfach: Man lässt die Lehnen per Knopfdruck nach vorne schnellen. Das ist außer vom Fond aus auch vom Kofferraum aus möglich, wo es einen entsprechenden Hebel gibt. Die Kopfstützen hinten dürfen dafür allerdings nicht zu weit ausgefahren sein. Die Sitzpolster der Fondmöbel verschieben sich dabei synchron nach unten. So entsteht ein ebener Ladeboden – vorausgesetzt man ...