Mitsubishi i-MiEV (2010) im Test

Die meisten sprechen ihn Ei-Mief aus und das ist auch korrekt, selbst wenn es nicht gerade schick klingt. Dabei gehört der Mitsubishi i-MiEV zu den ersten Großserien-Elektroautos überhaupt, die auf den Markt kommen. Im Großen und Ganzen ist der i-MiEV identisch mit den Fahrzeugen der Kooperationspartner, dem Citroën C-Zero und dem Peugeot iOn, die wir bereits gefahren haben. Es gibt aber Unterschiede im Detail und deshalb haben wir auch den i-MiEV getestet.

Kleinstwagen mit Elektroantrieb
Der i-MiEV liegt mit 3,48 Meter Länge zwischen Toyota Aygo und Fiat Panda. Zu einem Kleinstwagen passt der Elektroantrieb gut: Erstens fällt hier die geringe Reichweite von 150 Kilometer nicht ganz so negativ auf und zweitens ist ein solches Auto einfacher in Bewegung zu setzen. Der Elektroantrieb des i-MiEV basiert auf einem 35 Kilowatt oder 67 PS starken Elektromotor und einem Lithium-Ionen-Paket mit einer Kapazität von 16 Kilowattstunden. Angetrieben wird die Hinterachse, und in deren Nähe liegen auch der E-Motor sowie die Elektronik. Die Akkus sind im Unterboden angeordnet. Dort ist Platz, da hier beim konventionell angetriebenen Modell der Benzintank liegt – der ,i" mit Benzinantrieb wird in Japan verkauft.

Viel Innenraum
Durch die Platz sparende Unterbringung des Energiespeichers ist der Innenraum für ein so kleines Fahrzeug erfreulich groß. Im Kofferraum hat 227 bis 860 Liter Gepäck Platz, das ist gut für diese Fahrzeugklasse. Wenn die Lehne des Vordersitzes aufrecht gestellt ist, k...