Hyundai i30 Fastback (2019) im Test

Was ist das erste Auto, an das Sie sich bewusst erinnern können? Bei mir ist es ein VW Passat, Baujahr 1978, in Marsrot mit 75 PS. Und Schrägheck, denn die bis dato dreiköpfige Familie war um meine Wenigkeit gewachsen. Eigentlich hätte sich Vaddern auch für einen Passat Variant entscheiden könnnen, doch er nahm den Fünftürer mit der großen Heckklappe. Gut, er sparte sich damit einige Mark, doch er war auch nicht alleine: In den 1980er-Jahren war das Schrägheck in der Mittelklasse total normal, man denke nur an den Ford Sierra oder Opel Ascona. Doch dann kam erst der Van- und dann der SUV-Boom. Wenn es heute überhaupt noch ein Schrägheck gibt, wird das böse Wort blumig umschifft. So nennt Hyundai die dritte Karosserievariante des i30, die 2018 auf den Markt kam, staatstragend "Fastback". Bietet sie sich als Alternative zum Kombi an? Wir haben den i30 Fastback mit 140-PS-Turbobenziner getestet.

Gut sieht er ja aus. Aber was passt hinein?

Besonders in der Farbe "Fiery Red Metallic" unseres Testwagens kann sich der Hyundai i30 Fastback sehen lassen. Fast ist man bemüßigt, vom "Audi A5 Sportback des kleinen Mannes" zu sprechen. Direkte Konkurrenz hat er in der Kompaktklasse kaum, dort regieren Steilheck und Kombi. Einzig konzernintern wagt der Kia ProCeed mit seiner Shooting-Brake-Optik etwas ähnlich Besonderes.

Doch wenden wir uns den Fakten zu: Alle...