Fiat Fullback Cross im Test

Robustheit. Vielseitigkeit. Design. Lifestyle. Geht es nach Fiat, befindet sich der neue Fullback Cross kurz vor dem Status der eierlegenden Wollmilchsau. Wohl gemerkt: Ein 5,30 Meter langer Pick-up, mit dem die Italiener nun in der Klasse von einer Tonne Nutzlast mitspielen. Damit sind sie nicht die einzigen: Allein im Jahr 2017 sind mit dem Renault Alaskan und der Mercedes X-Klasse zwei Konkurrenten erschienen, die ebenfalls ein Stück vom immer größeren Kuchen abhaben wollen. Ob sich der Fiat Fullback Cross dagegen behaupten kann, klärt unser Test.

Ein ,Fiatsubishi" für Europa
Nun werden interessierte Beobachter sagen: Das ist doch ein Mitsubishi L200! Stimmt. Im Gegensatz etwa zum Pick-up-Trio von Nissan, Mercedes und Renault verzichtet Fiat beim Fullback auf eine optische Differenzierung. Seit 2016 ist der Italo-Japaner auf dem Markt, jetzt kommt mit dem Zusatz ,Cross" eine mit schwarzen Elementen aufgepeppte Variante mit weniger Nutzfahrzeug-Mief. Kuriosum am Rande: In Brasilien, wo Fiat eine Macht ist, wird der Fullback nicht angeboten, weil Mitsubishi das nicht erlaubt. Ob hier die 34-prozentige Beteiligung von Renault-Nissan an dem japanischen Konzern eine Rolle spielt? Stattdessen bietet Fiat in Brasilien den kürzeren Toro auf Jeep-Renegade-Basis an, ein Allradantrieb ist hier lediglich optional.

Gewaltig im Gelände
Nicht so beim Fullback Cross: Er reizt die Geländekarte genüsslich aus. Die Karosserie sitzt auf einem Leiterrahmen, hinzu kommen ein Allradantrieb mit...