Globalisierung à la Coca-Cola?

Malibu klingt für deutsche Ohren nach Palmen und Sand, eine angenehme Assoziation. Der kalifornische Badeort hat zudem den Vorteil, fast weltweit bekannt zu sein. Gute Voraussetzungen für ein ,Weltmodell" wie den neuen Chevrolet Malibu. Der in den USA bereits seit den 60er-Jahren bekannte ,mid-size sedan" kommt in seiner achten Generation nun auch nach Deutschland. Wird das der Ausgangspunkt für einen Welterfolg wie bei McDonalds oder Coca-Cola? Wir haben die viertürige Stufenhecklimousine getestet.

Ein großer Mittelklässler
Gebaut wird der neue Malibu in China, Korea und den USA. Aber auch wenn der Malibu aus Übersee kommt, hat man ihm ein paar amerikanische Eigenheiten ausgetrieben. ,Objects in mirror are closer than they appear": Diesen Spruch kann man in den Außenspiegeln des Chevrolet Captiva lesen, aber nicht beim Malibu. Die Optik ist aus deutscher Sicht ein Amalgam: Die Front erinnert an den Opel Insignia, der ja auch auf der gleichen Plattform basiert. Dagegen gemahnt das Heck mit den vier charakteristischen Leuchten an den Camaro. Mit 4,87 Meter Länge gehört der Malibu zu den größten Vertretern der Mittelklasse, liegt sogar gleichauf mit der Mercedes E-Klasse.

Ein schwacher Benziner
Den Malibu bietet Chevrolet gerade mal in zwei Motorisierungen an: Neben einem 2,4-Liter-Benziner mit 167 PS gibt es noch einen 2,0-Liter-Diesel mit 160 PS. 90 Prozent der Verkäufe sollen auf den Selbstzünder entfallen – wegen der hiesigen Dieselvorliebe in der Mittelklasse eine plausi...