Test Audi A6 Avant (2018): Packt er 5er und E-Klasse?

Was ist das?

Das ist, wie man unschwer erkennen kann, die Kombi-Version des neuen Audi A6. Außerhalb Europas spielt der Avant zwar kaum eine Rolle, aber gerade hierzulande lechzen die Händler nach dem Auto. Der A6 mit der großen Klappe dürfte neben dem A4 Avant so ziemlich das wichtigste Fahrzeug für die vier Ringe sein. Nehmen Sie dazu noch den brandneuen Zweiliter-Vierzylinder-TDI (dazu gleich mehr) in die Rechnung auf und Sie wissen, wie gefühlte 90 Prozent aller neuen A6 vom Hof rollen werden. Nun besteht zusätzlich das Problem, dass die Konkurrenz in dieser Klasse unglaublich stark und ausgereift ist. BMW 5er, Mercedes E-Klasse und Volvo V90 sind alle auf ihre Weise großartige, extrem fähige Autos. Sprich: Dieser Schuss sollte für Audi besser sitzen.

Noch mehr große Audis im Test

Um das zu gewährleisten, setzt der A6 Avant auf Plattform und Technik (oder besser: Technik-Overkill) seiner ebenfalls noch taufrischen Geschwister A8, A7 und A6 Limousine. Das beinhaltet sämtliche Hightech-Schmankerl wie die neuen Mildhybrid-Motoren mit Riemen-Starter-Generator (bei den V6-Aggregaten zusätzlich mit 48-Volt-Bordnetz und Lithium-Ionen-Batterie), die Hinterradlenkung oder das neue MMI-Touch-Response-Infotainment mit den zwei großen Displays im Armaturenbrett.

Dazu wird Ihnen womöglich aufgefallen sein, dass der neue A6 Avant ein überaus attraktives Bürschchen geworden ist. Ich will niemandem vors...