Hoch hinaus

Als vor ein paar Monaten die erste Pressemeldung zum neuen Volvo S60 Cross Country in die Redaktion flatterte, rieb man sich verwundert die Augen und dachte an einen Aprilscherz, aber es war erst Mitte Februar. Wer zum Teufel legt eine Limousine höher? Und vor allem warum? Naja, ein Haufen schwedischer (und chinesischer) Manager tut das und die Frage nach dem ,Warum" ist auch schnell geklärt. Die Menschen sind derzeit ganz wild auf ,normale" Autos mit ein bisschen Offroad-Feenstaub. Etwa 50 Prozent aller Volvos gehen mittlerweile als XC oder CC über den Ladentisch. Es klingt also recht vernünftig, so viele neue XCs und CCs wie möglich auf den Markt zu werfen. Daher gibt es Volvos ,Monster-Truck"-Mittelklasse vom Start weg auch als Kombi V60 CC.

Ein bisschen Springteufel
Kommen wir jedoch zurück zum S60 CC. Der wird sich hierzulande zwar in sehr überschaubaren Dosen verkaufen (Volvo-Chef Thomas Bauch gab – leicht augenzwinkernd – keine Prognose ab, wir rechnen allerdings mit einer S60:V60-Verteilung von etwa 5:95 Prozent), aber er ist der erste seiner Art, sehr sehr anders und damit ziemlich aufregend. Vor allem verfügt er in Fleisch und Blut über eine gewaltige Menge Präsenz. Okay, zuerst denkt man womöglich an ein tollwütiges Luftfahrwerk oder einen verrückt gewordenen Schachtelteufel, aber eine gewisse, bullig-stämmige Gefälligkeit ist nicht von der Hand zu weisen.

Sehr viel Ausstattung
Schuld an besagter Gefälligkeit ist eine Höherlegung um 65 Millimeter. Das schlägt ...