Das August Horch Museum setzt auf Duftmarketing: Im Büro von August Horch riecht es nach Leder und Tabak, auf der Rennstrecke nach Fahrtwind, im VW-Bereich nach Neuwagen. Die DDR-Ecke bekommt demnächst Spearmint-Kaugummiduft.

Das Museum in Zwickau verknüpft Marken- und Modellgeschichte mit dem Wandel von Mobilität, Alltag und Produktion in Deutschland und macht Oldtimer so als Zeitzeugen greifbar.

Im Mittelpunkt steht die Bandbreite der automobilen Epochen: von frühen Luxus- und Repräsentationsfahrzeugen über Nachkriegs- und Alltagsklassiker bis hin zu Rennsport-Bezügen. Damit wird deutlich, wie Karosseriebau, Materialwahl und Innenraumgestaltung den Charakter einer Ära prägen – genauso wie Fertigungsprozesse und Innovationen. Die Galerie liefert einen kompakten Eindruck davon, warum Automobilgeschichte im Museumskontext mehr ist als reine Nostalgie und wie Oldtimer zwischen Technik, Design und Erinnerungskultur funktionieren.

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