Home

Volkswagen

News

Erlkönig in Brasilien: Fährt hier der neue VW T-Roc?

Dort heißt das neue SUV Tera und wird auf dem Polo basieren ...

Der neue Volkswagen Tera testet getarnt in Brasilien

Bild von: Motor1.com

Von: Thiago Moreno

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

15. Nov. 2024 um 17:06 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

Erst kürzlich hat Volkswagen ein neues kleines SUV namens Tera für Südamerika angekündigt. Nun wurde ein Erlkönig des Tera in Brasilien gesichtet. Das Modell, dessen Markteinführung für das nächste Jahr geplant ist, wird weiterhin im Eiltempo getestet. Interessant ist die trotz Tarnung sichtbare Optik, die bei uns T-Roc-Assoziationen weckt.

Die Bilder wurden Motor1.com Brasil exklusiv von ihrem Kolumnisten und VW-Kenner Jason Vogel zugesandt, der den getarnten VW Tera in der Region Campos do Jordão (SP) entdeckte, einer Stadt relativ nah am Werk der Marke in Taubaté (SP).

Einer der interessantesten Punkte des VW Tera ist die andere Designsprache als beim T-Cross und Nivus (bei uns Taigo). Die Front ist mit Voll-LED-Scheinwerfern ausgestattet. Das Tagfahrlicht befindet sich oben, und es gibt keinen beleuchteten Kühlergrill, der die beiden Seiten miteinander verbindet. Am Stoßfänger gibt es eine große schwarze Fläche, die ein Gefühl von Robustheit vermitteln soll, etwas, das die Marke beim europäischen Tiguan eingeführt hat. 

Der neue Volkswagen Tera beschleunigt seine Tests vor der Markteinführung in Brasilien

Der neue Volkswagen Tera beschleunigt seine Tests vor der Markteinführung in Brasilien

Foto von: Motor1.de

Auch die Seitenlinien sind vom neuen Tiguan inspiriert. Die Kotflügel sind betont und im Gegensatz zu den aktuellen Modellen gibt es keine Linie oben entlang der Türgriffe. Die Radhäuser sind mit den üblichen Kunststoffapplikationen versehen sowie mit 17-Zoll-Rädern.

Uns deutschen Redakteuren fällt aber der Verlauf der hinteren Seitenfenster und die C-Säule auf. Beides erinnert an den aktuellen T-Roc. Er kam bereits 2017 auf den Markt und baut auf der MQB-A1-Plattform auf, die auch der Audi Q2 nutzt. Letzterer wird 2025 eingestellt, wenn der neue T-Roc auf den Markt kommt. Er wurde auch schon als Erlkönig erwischt, jedoch noch mit der alten Karosserie.

Bildergalerie: VW T-Roc (2025) Erlkönigfotos

VW T-Roc (2025) Erlkönigfotos

24

VW T-Roc (2025) Erlkönigfotos VW T-Roc (2025) Erlkönigfotos VW T-Roc (2025) Erlkönigfotos VW T-Roc (2025) Erlkönigfotos VW T-Roc (2025) Erlkönigfotos VW T-Roc (2025) Erlkönigfotos

Quelle: Automedia

Wird also der in Taubaté (SP) gefertigte Tera auch zum T-Roc? So wie bereits der Nivus zum Taigo wurde? Und auch der neue Tayron ist als Tiguan Allspace-Nachfolger ein globales Modell. 

Fest steht: Der Tera wird auf der MQB-A0-Plattform basieren, auf der auch der Polo, der T-Cross, der Nivus und der Virtus aufbauen. Mit einer Länge von rund vier Meter wäre er deutlich kleiner als der aktuelle T-Roc, der es auf bis zu 4,27 Meter bringt. Den Radstand von 2.566 Millimetern übernimmt der Tera vom Polo. Auch hier bietet der T-Roc aktuell etwas mehr. 

Volkswagen Tera

Volkswagen Tera

Foto von: Motor1.de

Was folgern wir daraus? Europa bekommt einen neuen T-Roc im Golf-Format auf Basis des Golf 8.5, Brasilien eine Art geschrumpften Billig-T-Roc auf Polo-Basis. Unter der Motorhaube des Tera wird der 1.0 TSI-Motor, der in Brasilien bei VW weit verbreitet ist, die Hauptmotorisierung sein.

Gerüchten zufolge wird der Motor in der 116-PS-Konfiguration (die gleiche wie im Polo) verwendet, um sich von seinen Cousins Nivus und T-Cross zu unterscheiden, die die stärkere 128-PS-Version verwenden. Das Getriebe wird bei den Einstiegsversionen manuell sein, in den höheren Versionen gibt es eine 6-Gang-Automatik.

Günstige Autos für internationale Märkte:

Skoda Kylaq (2025): 8.600-Euro-SUV für Indien

Suzuki baut eine 8.000-Euro-Limousine, die Crashtests besteht

Der Volkswagen Tera soll im nächsten Jahr auf dem brasilianischen Markt eingeführt werden. Sein Preis dürfte sich auf dem Niveau der beiden aktuellen Konkurrenten von Fiat und Renault bewegen und bei etwa 107.000 R$ beginnen, umgerechnet etwa 17.500 Euro.

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

XPeng P7+ Long Range im Test: Dieser China-Stromer macht die Oberklasse nervös

XPeng P7+ Long Range im Test: Dieser China-Stromer macht die Oberklasse nervös

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



VW Polo: Wie lange wird es den Kleinwagen noch mit Verbrenner geben?



Tatsächlicher Verbrauch: Honda Jazz Vollhybrid (2026) im Test



VW Golf GTI (2026) im Test: Genügt der Basis-GTI noch?



Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?



Mehr Fahrdynamik für den VW ID. Buzz mit H&R-Gewindefedern



Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?



Der nächste ID. Buzz soll billiger werden