Home

Volkswagen

News

Februar 2024: Die meistverkauften Neuwagen in Deutschland

Private Zulassungen stiegen etwas, machen aber nur gut ein Drittel aus

VW Passat Variant R-Line (2019)

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

11. Mär. 2024 um 15:32 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

217.388 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Februar 2024 neu zugelassen und damit Plus 5,4 Prozent mehr als im Vergleichsmonat. Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen nahm um 6,1 Prozent zu, ihr Anteil betrug 67,5 Prozent. Die privaten Neuzulassungen (32,4 %) stiegen um 4,0 Prozent.

Porsche im Plus, Ford verliert weiter

Unter den deutschen Marken wies Porsche mit einem Plus von 66,5 Prozent den stärksten Zuwachs im Februar 2024 auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 2,0 Prozent. Die Marken Smart (+42,4 %/0,6 %) und Opel (+20,1 %/5,3 %) konnten ebenfalls Zugewinne im zweistelligen Bereich erzielen.

Bildergalerie: Skoda Octavia (2024)

Skoda Octavia Combi (2024)

25

Skoda Octavia Combi (2024) Skoda Octavia Combi (2024) Skoda Octavia Combi (2024) Skoda Octavia Combi (2024) Skoda Octavia Combi (2024) Skoda Octavia Combi (2024)

Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken BMW (+8,1 %/7,4 %) und VW (+2,1 %/18,6 %). Rückläufige Neuzulassungszahlen verzeichneten Audi (-21,9 %/6,6 %), Ford (-13,8 %/3,5 %), Mini (-10,8 %/1,2 %) und Mercedes (-7,4 %/9,2 %). Mit 18,6 Prozent war VW die anteilstärkste deutsche Marke.

Bei den Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Skoda mit einem Plus von 15,3 Prozent und einem Anteil von 7,3 Prozent am deutlichsten zu, gefolgt von Seat mit einem Plus von 45,0 Prozent und einem Neuzulassungsanteil von 5,4 Prozent.

Unter den Volumenherstellern erreichte Volvo mit einem Plus von 83,5 Prozent den größten Zuwachs gegenüber dem Vergleichsmonat, der Anteil betrug 2,5 Prozent. Auch Kia (+24,5 %/2,6 %), Dacia (+22,1 %/2,7 %), Toyota (+14,0 %/3,0 %) und Hyundai (+0,4 %/3,2 %) fuhren im Februar ein positives Ergebnis ein. Die Importmarken Tesla (-21,7 %/2,8 %) und Fiat (-9,7 %/2,4 %) lagen unterhalb des Ergebnisses des Vorjahresmonats.

Elektroautos im Abwind

77.106 Pkw waren mit einem Benzinantrieb ausgestattet. Das war ein Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 35,5 Prozent. 42.153 Neuwagen waren mit einem Dieselantrieb ausgestattet, das war ein Plus von 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 19,4 Prozent. 69.367 Neuwagen verfügten im Februar 2024 über einen hybriden Antrieb und bewirkten einen Anteil von 31,9 Prozent (+17,6 %), darunter 14.575 Plug-in-Hybride (6,7 %/ +22,3 %).

12,6 Prozent der Neuzulassungen waren Elektro-Pkw (BEV). Mit 27.479 Neuwagen lag diese Antriebsart um 15,4 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats und verlor damit deutlich, hauptsächlich wegen des Endes staatlicher Fördermittel. Es kamen 1.249 flüssiggasbetriebene Pkw zur Neuzulassung (0,6 %/+48,9 %) und 21 Pkw mit Erdgasantrieb (0,0 %/-80,9 %). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen stieg um 2,5 Prozent und betrug 122,8 g/km.

Hier die Top 10 der beliebtesten Modelle im Februar 2024:

Marke/Modell Anzahl Neuzulassungen Februar 2024 VW Golf 10.150 Tesla Model Y 5.408 VW Tiguan 5.140 VW T-Roc 4.837 VW Passat 4.590 Skoda Octavia 4.136 Opel Astra 3.707 Opel Corsa 3.372 Seat/Cupra Leon 3.325 Audi A4

3.206

Wie gehabt dominiert Volkswagen den Markt. Überraschend ist der aktuell recht große Vorsprung des Golf. Hier wurden vermutlich wie auch bei Skoda Octavia und Seat Leon günstige Konditionen angeboten, um Restbestände vor dem jeweiligen Facelift abzubauen.

Bestseller im neuen Gewand:

VW Tiguan (2024) im Test: So fährt sich die Neuauflage

VW Passat Variant (2024) im Test: Der Langstrecken-Liebling

Gleiches scheint bei VW Passat und Tiguan der Fall zu sein. Hier kommen bis Sommer jeweils komplett neue Generationen (siehe oben) auf den Markt. Gewohnt stark: das Tesla Model Y, aber auch noch der Audi A4 trotz Modellwechsel zum A5 bis Ende des Jahres. Bei Opel konnte sich der Astra vor dem sonst so starken Corsa platzieren.  

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

XPeng P7+ Long Range im Test: Dieser China-Stromer macht die Oberklasse nervös

XPeng P7+ Long Range im Test: Dieser China-Stromer macht die Oberklasse nervös

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



VW Polo: Wie lange wird es den Kleinwagen noch mit Verbrenner geben?



Kia K4 Hybrid: Neuer Vollhybrid mit 154 PS startet ab 33.590 Euro – auch als Kombi



VW Golf GTI (2026) im Test: Genügt der Basis-GTI noch?



Chinesische Automarken: Die große Flut und das böse Erwachen?



Mehr Fahrdynamik für den VW ID. Buzz mit H&R-Gewindefedern



XPeng P7+ Long Range im Test: Dieser China-Stromer macht die Oberklasse nervös



Der nächste ID. Buzz soll billiger werden