Serienversion des ID.EVERY1: Volkswagen bereitet das Comeback des Up vor
Aber in elektrischer Form im Fahrwasser von ID. Polo und ID. Tiguan mit dem Namen ID. Up
Erinnern Sie sich noch an den VW Up? Der Kleinstwagen der Marke wurde zwischen 2011 und 2024 gebaut, war das günstigste Modell aus Wolfsburg und lief vor ein paar Jahren ohne direkten Nachfolger aus. Nun könnte der richtige Zeitpunkt für seine Rückkehr gekommen sein, allerdings mit einem anderen Antriebskonzept.
Auf der Website des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) ist ein Antrag auf Eintragung des Namens ID. Up aufgetaucht. Der Antragsteller? Natürlich Volkswagen.
Ganz überraschend kommt das nicht: In Wolfsburg setzt man seit einiger Zeit darauf, traditionsreiche Namen für die eigenen Elektroautos wieder aufzugreifen. Etwa ID. Polo, ID. Cross und zuletzt der ID. Tiguan, der den Platz des ID.4 einnehmen soll. Das soll Vertrautheit schaffen, um Skeptiker zum Elektroauto zu locken. Ähnlich auch die digitalen Retro-Instrumente als Option.
Unser bislang letzter Stand war, dass der Name ID. Up noch nicht endgültig beschlossen ist. Aber die nun erfolgte Eintragung könnte Nägeln mit Köpfen machen sowie ID. Lupo als alternativen Namen ausschließen. Zumal der VW Lupo fast 30 Jahre zurückliegt.
VW ID. Up: So könnte der Elektro-Kleinstwagen aussehen
Die 2025 unter dem sperrigen Namen ID.Every1 vorgestellte Studie eines Elektro-Kleinstwagens war 3,88 Meter lang, also 28 Zentimeter länger als der Up. Damit blieb sie dennoch klar stadttauglich und setzte auf sachliche Formen, die im Verkehr helfen und den Innenraum optimal ausnutzen sollen. Die sachliche Formgebung stammt von Chefdesigner Andreas Mindt, der schon beim ID. Polo und ID. Cross auf klassischere Proportionen setzt.
VW ID.EVERY1 (2025) Live-Bild von der Weltpremiere
Platz für vier Personen und ein Kofferraumvolumen von 305 Litern: Auch hier läge der Wert deutlich über dem des Vorgängers. Vom ID.Every1 dürfte der Volkswagen ID. Up das Design und vor allem die technische Basis übernehmen: die MEB+-Plattform, die bereits beim ID. Polo und ID. Cross zum Einsatz kommt.
Mit Frontantrieb und einem Innenraum, der sich an den größeren Schwestermodellen orientiert. Das gilt vor allem für die Präsenz von physischen Tasten. Eventuell wird aus Kostengründen hier vieles vom ID. Polo übernommen.
Zu den Antrieben des ID.Every1 hat Volkswagen bislang keine Daten veröffentlicht. Die gemeinsame Architektur mit den größeren Modellen könnte jedoch auf Batterien mit bis zu 37 kWh und eine maximale Leistung von 85 kW (116 PS) hindeuten. Werte, die auch beim günstigsten ID. Polo in der Preisliste zu finden sind.
Die Basisversion des ID. Up könnte kleinere Akkus und einen Motor mit weniger als 74 kW (100 PS) erhalten, um sich preislich knapp unterhalb von 20.000 Euro zu positionieren. Ähnlich wie der schon existente Renault Twingo, der im Trio mit dem neuen Dacia Spring und dem Nissan Pixo bereits den Markt um 20.000 Euro aufmischt. Ebenso China-Modelle wie der Leapmotor T03. Und 2028 kommt die Neuauflage der Ente ...
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