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Nissan Pixo (2026): Innenraum und Kofferraum im Detail betrachtet

Gibt es Unterschiede zu seinem Elektro-Bruder Renault Twingo?

Nissan Pixo (2026) Innenraum und Kofferraum

Bild von: Nissan

Von: Alberto Carmone

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

Veröffentlicht von: Roland Hildebrandt

20. Okt. um 07:00 Uhr

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2027 erweitert Nissan sein Modellprogramm um einen neuen Kleinwagen. Der Pixo ist ein 3,80 Meter langes Stadtauto mit Elektroantrieb und basiert auf dem Renault Twingo E-Tech Electric. Die Reichweite soll rund 260 Kilometer betragen.

Die enge Verwandtschaft mit dem neuen Twingo (beide werden gemeinsam mit dem neuen Dacia Spring in Slowenien gebaut) zeigt sich auch im Innenraumkonzept. Das Cockpit setzt auf zwei Bildschirme, während die eigentliche Besonderheit die einzeln verschiebbaren Rücksitze sind. So lässt sich der verfügbare Raum je nach Bedarf der Passagiere oder für Gepäck anpassen.

Nissan Pixo (2026): Cockpit

Auch das Cockpit sieht von der Grundarchitektur ähnlich aus wie beim Twingo, verändert wurden unter anderem das Lenkrad und die Luftdüsen. Der Innenraum des Pixo ist schlicht und funktional gestaltet, mit einem Armaturenbrett, das um zwei Displays herum aufgebaut ist. Vor dem Fahrer befindet sich ein 7-Zoll-Digitalinstrument, in der Mitte sitzt der 10-Zoll-Touchscreen für das Infotainmentsystem. Die Anordnung entspricht der des französischen Schwestermodells, wird aber durch spezifische Details in die Designsprache von Nissan eingebunden.

 

Das Multimediasystem basiert auf Android Automotive und integriert Gemini, den Sprachassistenten von Google. Ziel ist es, Navigation, Unterhaltung und Kommunikation per Sprachbefehl zu steuern und so die direkte Bedienung des Bildschirms während der Fahrt zu reduzieren.

Eine praxisnahe Lösung betrifft die Bedienelemente der Klimatisierung: Sie sitzen unterhalb des zentralen Displays und bleiben physische Drehknöpfe. Dadurch lassen sich die wichtigsten Funktionen einstellen, ohne durch Menüs des Infotainmentsystems navigieren zu müssen. Auch Ablagen für Alltagsgegenstände fehlen nicht, wichtig bei einem Auto, das vor allem für den Stadtverkehr gedacht ist. Alle diese Elemente findet sich aber identisch im Twingo.

Nissan Pixo: Materialien und Verarbeitung

Im Innenraum setzt der Pixo auf ein sachliches Konzept. Das Design des Armaturenbretts ist reduziert und lenkt den Blick auf die Bildschirme, die wichtigsten Bedienelemente und die verfügbaren Ablageflächen.

Nissan Pixo, Innenraum und Kofferraum

Nissan Pixo, das Infotainmentsystem

Bild von: Nissan

Die Materialien sind überwiegend harter Kunststoff, irgendwo muss schließlich der günstige Preis herkommen. Aber alles ist nett angerichtet: Rote Einsätze an den Lüftungsdüsen setzen beispielsweise einen sichtbaren Kontrast zum übrigen Armaturenbrett.

Nissan Pixo: Platzangebot und Kofferraum

Die Stärke des Innenraums ist seine Flexibilität. Trotz einer Länge von rund 3,80 Metern und eines Radstands von 2,49 Metern verfügt der Pixo über einzeln verschiebbare Rücksitze. So lässt sich je nach Bedarf entweder die Beinfreiheit der Passagiere verbessern oder das Ladevolumen erhöhen.

Nissan Pixo, Innenraum und Kofferraum

Nissan Pixo, der Kofferraum

Bild von: Nissan

Das angegebene Kofferraumvolumen beträgt 356 Liter bei aufgestellten Rücksitzen, ein beachtlicher Wert für ein Fahrzeug des A-Segments. In diesem Wert enthalten sind auch 50 Liter Stauraum für Ladekabel unter dem Ladeboden. Werden die Rücksitze nach vorn geschoben und die Lehnen umgeklappt, steigt das Volumen auf bis zu 1.221 Liter.

Zur Alltagstauglichkeit tragen weitere 18 Liter an Ablagefächern im Innenraum bei. Einen vorderen Stauraum, den sogenannten Frunk, gibt es dagegen nicht. Die Auslieferungen des neuen Nissan Pixo starten Anfang 2027. Preise und Ausstattungen für Deutschland werden ab Dezember 2026 bekannt gegeben.

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Bildergalerie: Nissan Pixo (2026): Innenraum und Kofferraum

Nissan

Nissan Pixo (2026): Innenraum und Kofferraum

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Quelle: Nissan

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