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Neuer VW Passat Variant (2024): Live-Bilder von der IAA

In München zeigt sich der eHybrid in der Ausstattungsvariante R-Line mit Aero-Rädern

Volkswagen Passat Variant eHybrid (2024) auf der IAA Mobility

Von: Adrian Padeanu

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

6. Sep. 2023 um 13:39 Uhr

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Vor dem Hintergrund, dass Volkswagen ab 2033 in Europa nur noch Elektroautos verkaufen will, handelt es sich wahrscheinlich um die letzte Passat-Generation mit Verbrennungsmotor. Wir halten es für einen Fehler, den Namen in der Elektro-Ära aufzugeben, da er so wichtig ist. Die Chancen stehen also gut, dass der Passat überlebt, auch wenn irgendwann Benziner und Diesel beerdigt werden.

Immerhin haben die Wolfsburger bereits bestätigt, dass ikonische Namen wie Golf und GTI nicht verschwinden werden. Und pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum hat der VW Passat eine Neuauflage bekommen. Der neue Passat, den wir auf der IAA Mobility 2023 in München fotografiert haben, trägt nicht das Label "Made in Germany".

Volkswagen Passat Variant eHybrid (2024) auf der IAA Mobility

Volkswagen Passat Variant eHybrid (2024) auf der IAA Mobility

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Mit dem neuen Modell, das intern den Codenamen B9 trägt, verlagert der VW-Konzern die Produktion seiner Mittelklasse nach Bratislava in der Slowakei, wo er zusammen mit der nächsten Generation des Skoda Superb gebaut wird. Während sich der Passat schon von der Limousine als Karosserieform verabschiedet hat, wird Skoda weiterhin sowohl das Fließheck als auch den Kombi verkaufen.

Der gezeigte Wagen gehört sicherlich zu den teuersten Passat-Modellen des Modelljahres 2024. Es handelt sich nicht nur um eine eHybrid-Version mit elektrifiziertem Antriebsstrang, sondern auch um das Flaggschiff der R-Line-Ausstattung mit aerodynamisch optimierten 19-Zoll-Rädern. Glücklicherweise ragen keine falschen Vierfach-Auspuffendrohre aus dem Heck heraus, wie es bei der vorherigen Generation des Passat R-Line nach dem Facelift der Fall war.

Foto - Der neue Volkswagen Passat auf der Münchner Automobilausstellung 2023

Es ist erwähnenswert, dass VW den Passat viel größer gemacht hat, wenn man bedenkt, dass die Gesamtlänge um 144 Millimeter auf 4.917 mm zugenommen hat, während die Breite um 20 mm auf 1.852 mm gestiegen ist. Für mehr Beinfreiheit im Fond verlängerten die Ingenieure den Radstand des Wagens um 50 Millimeter auf 2.841 Millimeter.

Da er mechanisch mehr denn je mit dem Superb Combi verwandt ist, ist der Laderaum des künftigen Passat Variant vorhersehbar geräumig. Das Volumen steigt um 40 Liter auf 690 Liter bei normaler Bestuhlung. Klappt man die Sitzbank um, stehen 1.920 Liter zur Verfügung, das sind 140 Liter mehr als bisher.

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VW wird den neuen Passat im ersten Quartal 2024 in Europa auf den Markt bringen. Die Preise sollen bei 39.990 Euro starten. Den neuen Superb Combi hat Skoda noch nicht enthüllt, doch der Innenraum macht einen vielversprechenden Eindruck.

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