Home
News
Auto News
Elaris Finn: Kleiner China-Stromer zum Knüllerpreis
Eine Alternative zu Wuling und Dacia?

Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
10. Mai 2021 um 19:06 Uhr
Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fde.motor1.com%2Fnews%2F506414%2Felaris-finn-elektroauto-daten-preise%2F&text=Elaris%20Finn%3A%20Kleiner%20China-Stromer%20zum%20Kn%C3%BCllerpreis&via=Motor1DE)
- Kopie
Teilen
Update vom 30. August 2022: Der Markenname Finn wird durch Elaris nicht weiter genutzt und zukünftig abgeändert, teilt die Firma mit. Der neue Name ist noch nicht bekannt.
Da beißt die Maus keinen Faden ab: Die günstigsten vollwertigen Elektroautos kommen aus China. So wie der Wuling Hongguang EV, der in seiner Heimat häufiger verkauft wird und als Freze Nikrob EV nach Europa kommen sollen. Oder der Dacia Spring. Doch auf beide Sparbüchsen müssen wir noch etwas warten. Jetzt betritt mit dem Elaris Finn ein womöglich lachender Dritte die Bühne.
Beim Elaris Finn handelt es sich um den chinesischen Dorcen E20. Gleichzeitig wird der Dorcen G60S, ein Kompakt-SUV, als Elaris Leo angeboten. Mehr zu diesem Fahrzeug und natürlich auch dem Finn lesen Sie auf InsideEVs.de, unserer Schwesterseite rund um das Thema Elektromobilität.
Der Elaris Finn ist mit 2,87 Meter etwas länger als ein Smart Fortwo. Die Breite beträgt 1,56 Meter, die Höhe 1,57 Meter. Recht würfelartig also, hinzu kommt ein Radstand von 1.765 Millimetern. Das Kofferraumvolumen gibt Elaris mit 229 Liter an, das Leergewicht mit 930 Kilogramm.
Ob der Winzigkeit des Finn sind die Angaben zur Lithium-Ionen-Batterie ziemlich bemerkenswert: 31,5 kWh Kapazität und eine Reichweite von 265 Kilometer nach WLTP. Sollte das stimmen, haben der Smart Fortwo EQ und der Wuling Hongguang EV alias Freze Nikrob klar das Nachsehen. Auffallend ist auch die Angabe von 9,7 kWh Durchschnittsverbrauch.

8 Jahre oder 120.000 Kilometer Garantie gibt es auf den Akku. Ein Eco-Modus und Rekuperation sind vorhanden, ebenso CCS. Damit soll die Batterie in 45 Minuten von 30 auf 80 Prozent geladen werden können. Serienmäßig ist auch ein Typ-2-Ladekabel mit 230-Volt-Anschluss. Bei langsamer Ladung dauert es 5 Stunden von 5 auf 100 Prozent.
Bei 115 km/h wird Finns Vortrieb abgeregelt. Der Motor leistet 35 kW (47,6 PS), das ist in etwa das Niveau des Dacia Spring. Technisch gibt es Scheibenbremsen vorne und hinten, zwei Airbags, ESP, ABS, Tempomat und eine Rückfahrkamera.
Sein Cockpit wirkt schick und modern, auffallend ist der serienmäßige (!) 12,3-Zoll-Touchscreen mit Navi und Apple CarPlay bzw. Android Auto. Ebenso inklusive: Ledersitze, Keyless Go, Klimaanlage, Multifunktionslenkrad, LED-Scheinwerfer und 14-Zoll-Alufelgen.
Weitere kleine Elektroautos:
10 kleine Elektroautos für die Stadt in der Übersicht
Fiat 500 Elektro im ersten Fahrbericht: Herzensbrecher mit Akku
Der Finn kostet laut Pressemitteilung vom 10. Mai 2021 ab 9.420 Euro (inkl. Prämien). Das Datenblatt nennt jedoch 22.900 Euro vor und 13.330 Euro nach Prämien, was uns realistischer erscheint. Gemessen an der Serienausstattung ist aber auch dieser Betrag noch überaus fair. Hinzu kommen jedoch noch 750 Euro für die Überführung, genauso beim Leo.
Bislang gibt es acht Händler von Elaris in ganz Deutschland, bis Ende 2021 ein Netzwerk von 75 Händlern aufzubauen und bis 2023 25.000 Fahrzeuge pro Jahr zu verkaufen. Die Zahl 75 erklärt sich dadurch, dass Elaris auf Euromaster als Servicepartner zurückgreift. Zum Start wird Euromaster Elaris-Kunden in 50 bundesweiten Niederlassungen seinen Rund-um-Service anbieten.
Bildergalerie: Elaris Leo und Elaris Finn

11

Diesen Artikel teilen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fde.motor1.com%2Fnews%2F506414%2Felaris-finn-elektroauto-daten-preise%2F&text=Elaris%20Finn%3A%20Kleiner%20China-Stromer%20zum%20Kn%C3%BCllerpreis&via=Motor1DE)
- Kopie
Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht
AKTUELLSTE ARTIKEL
- Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn? 20 Okt. - Einzeltests
- Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ... 20 Okt. - Designstudien
- Offroad-Klassiker neu gedacht: 212 kommt als Dreitürer nach Deutschland 20 Okt. - Auto News
- Mercedes eröffnet neues Classic Center: Ein Blick hinter die Kulissen 20 Okt. - Historie und Oldtimer
- ADAC-Kindersitztest 2026: Zwei Modelle fallen durch 20 Okt. - Ratgeber
- BMW F 450 RR (2027): Rennstrecken-Feeling für Einsteiger 20 Okt. - Motorrad
- Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag 20 Okt. - Motorrad
Auch interessant

Mitsubishi bringt Outlander und Eclipse Cross als Taxi

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Nissan Pixo (2026): Innenraum und Kofferraum im Detail betrachtet

Dartz Prombron NIGHTSHARK VI: Panzerfahrzeug trifft GTA VI

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Subaru verabschiedet sich vom Boxermotor: Eine Ära geht zu Ende