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BMW 3er (2027): Neuer M350 xDrive behält den Sechszylinder

Sechszylinder, Driftmodus: Der neue 3er darf offenbar richtig Spaß machen und dreht gerade seine letzten Testrunden

Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027

Bild von: BMW

Christopher Otto Christopher Otto

Von: Christopher Otto

8. Sep. um 10:14 Uhr

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BMW zieht offenbar seine Strategie der Technologieoffenheit durch und bietet auch beim nächsten 3er die volle Dröhnung an Motoren. Und das im wahrsten Sinne, denn neben all den super effizienten Elektroantrieben darf nicht nur der Verbrenner bleiben, sondern auch in seiner schönsten Form: Sechszylinder! Wir haben alle Infos.

Wer angesichts von Neuer Klasse, Elektro-i3 und Panoramic iDrive schon den Abgesang auf den klassischen BMW 3er anstimmen wollte, kann damit noch warten. Die neue Generation gibt es weiterhin mit Verbrennungsmotor. Und nicht nur das. Im M350 xDrive steckt auch künftig ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder. Leistung? Ordentliche 443 PS.

Bildergalerie: BMW 3er (2027): getarnter Prototyp des M350 xDrive

Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027

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Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027

Quelle: BMW

Noch versteckt BMW den neuen 3er unter Tarnfolie. Die finalen Abstimmungsfahrten laufen derzeit im südfranzösischen Miramas, doch bei der Technik lässt sich der Hersteller bereits recht tief in die Karten schauen. Neben dem elektrischen BMW i3 wird es den neuen 3er mit Vier- und Sechszylindermotoren geben. Beide Verbrenner-Varianten erhalten 48-Volt-Mild-Hybrid-Technik.

Neue Klasse, aber nicht nur elektrisch

Optisch rücken die verschiedenen Antriebsvarianten eng zusammen. Auch der Verbrenner übernimmt die Formensprache der Neuen Klasse mit neu interpretiertem Vier-Augen-Gesicht, kurzen Überhängen und längerem Radstand. BMW spricht von einem “2,5-Box-Design”. Elektro-i3 und Verbrenner sollen sich äußerlich nur in Details unterscheiden.

Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027

Bild von: BMW

Unter dem Blech hat BMW ebenfalls nachgelegt. Gegenüber dem Vorgänger wächst der Radstand, außerdem verbreitert der Hersteller die Spur an beiden Achsen. Vorne arbeitet eine Doppelgelenk-Federbeinachse, hinten eine Fünflenker-Konstruktion. Neu entwickelte hubabhängige Stoßdämpfer gehören zur Serienausstattung, adaptive Fahrwerke bleiben optional.

Auch bei den Reifen darf es künftig etwas üppiger sein. Erstmals bietet BMW für den neuen 3er Sportreifen in 20 Zoll an. Vorne messen sie 245/35 R20, hinten 275/30 R20. Bevor die Abstimmung in Miramas begann, war die neue Generation bereits im schwedischen Arjeplog und auf dem Nürburgring unterwegs.

Interessanter wird es beim BMW M350 xDrive. Das vorläufige Topmodell der Verbrenner bekommt als einziger neuer 3er einen Sechszylinder, womit die Zeiten des sahnigen Diesel-Sechsenders im 3er vorbei sind. 

Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027

Bild von: BMW

Und was ist mit dem nächsten M3?

Ganz wörtlich sollte man BMWs Aussage, der M350 xDrive sei der einzige neue 3er mit Sechszylinder, allerdings nicht auf die gesamte Modellfamilie beziehen. Denn auch der nächste M3 mit Verbrennungsmotor wird sechs Zylinder haben. M-Chef Frank van Meel hat bereits bestätigt, dass BMW beim kommenden M3 am Reihensechszylinder festhält.

Der intern als G84 bekannte M3 dürfte allerdings erst 2028 erscheinen. Aktuelle Erlkönige drehen bereits ihre Runden auf dem Nürburgring. Ein Plug-in-Hybrid soll er nicht werden. Mehrere Medien rechnen stattdessen mit 48-Volt-Mildhybridtechnik. Auch rund 525 bis 560 PS werden gehandelt. Diese Angaben zu Elektrifizierung und Leistung hat BMW bislang aber nicht bestätigt.

BMW M3 Verbrenner (2027) Erlkönig

BMW M3 Verbrenner (2027) Erlkönig

Bild von: Automedia

Sechs Zylinder, 443 PS und 580 Nm

Der 3,0-Liter-Reihenmotor arbeitet mit einer E-Maschine des 48-Volt-Systems zusammen. BMW nennt 326 kW oder 443 PS Gesamtleistung und ein maximales Drehmoment von 580 Nm. Eine Achtgang-Steptronic und xDrive gehören zur Serienausstattung. Gleiches gilt für Adaptives M Fahrwerk, M Sportdifferenzial und variable Sportlenkung. Von null auf 100 km/h soll der M350 xDrive in 4,1 Sekunden beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.

Und dann darf der Allradler plötzlich driften

Wer beim Wort xDrive bereits das Ende gepflegter Querfahrten befürchtet, bekommt von BMW eine ziemlich eindeutige Antwort. Der M350 xDrive erhält eine Funktion namens “Drift Moment”. Nach der Aktivierung über das zentrale Display schickt das System die komplette Antriebskraft an die Hinterräder.

Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027

Bild von: BMW

Zusammen mit deaktiviertem DSC lässt sich der Allradler damit gezielt quer bewegen. Zum Produktionsstart in der zweiten Jahreshälfte 2026 fehlt die Funktion allerdings noch. BMW will den “Drift Moment” im Laufe des Jahres 2027 freischalten. Bereits ausgelieferte Autos erhalten ihn anschließend per Remote Software Upgrade.

Im Cockpit hält der technische Generationswechsel dagegen sofort Einzug. Wie der elektrische i3 bekommt auch der Verbrenner das Panoramic iDrive mit Operating System X. Preise und Verbrauchswerte verrät BMW noch nicht. Die genannten Leistungs- und Fahrwerte sind ebenfalls vorläufig.

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Quelle: BMW

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