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Hyundai Casper (2022): Neues Mikro-SUV für Südkorea
Kleiner als ein i10, doch leider kommt er wohl nicht nach Europa


Von: Nicolas Tavares
Übersetzt von: Roland Hildebrandt
1. Sep. 2021 um 17:18 Uhr
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Wo liegt die Grenze, ab der ein Hersteller ein Auto aufgrund seiner Größe als SUV bezeichnen kann? Renault zum Beispiel bezeichnet den Kwid (das ist der Bruder des Dacia Spring) gerne als "SUV der Kompakten". Und jetzt setzt Hyundai auf etwas Ähnliches mit dem Casper, einem Modell, das auf ersten offiziellen Fotos zu sehen ist und als "Mikro-SUV" bezeichnet wird.
Der Casper wird erst ab 2021 in Südkorea verkauft, bevor es auf andere Märkte kommt. Allerdings eher Schwellenländer wie Indien. Europa dürfte (leider) leer ausgehen.
Bislang gibt es nur wenige Fotos des Hyundai Casper, die sein Design zeigen. Er unterscheidet sich von allen anderen Fahrzeugen des Unternehmens durch die sehr schmale LED-Beleuchtung in einem schwarzen Streifen direkt über der Motorhaube, wo sich auch das Firmenlogo befindet. Hier erinnert er formal ein wenig an den Kia e-Soul.
Bildergalerie: Hyundai Casper (2022)

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Direkt darunter befindet sich der schwarze Kühlergrill, der bis zu den runden Scheinwerfern reicht und je nach Ausführung noch zwei runde Lufteinlässe aufweist (wie auf einem der Fotos zu sehen). Das Ergebnis ist, dass der Casper eher wie ein Spielzeugauto als wie etwas Reales aussieht. Uns erinnern die runden Leuchten spontan an den Lada Niva Legend.
Dieses ungewöhnliche Styling setzt sich am Heck fort, wo sich der schwarze Streifen unter der Scheibe wiederholt und eine Vierfach-LED-Rückleuchte zu sehen ist. Der markantere Stoßfänger besteht aus zwei runden Teilen, die das Styling der Frontpartie nachahmen. Und auf dem Bild sieht es so aus, als ob er einen extrem kleinen Kofferraum haben wird, da man die Rückenlehnen der Rücksitze durch die Heckscheibe sehen kann.
Erwarten Sie also, dass der Casper ein sehr kleines Auto sein wird. Er nutzt die K1-Plattform des Hyundai Santro, eines in Indien angebotenen Kleinwagens mit einer Länge von 3,61 Metern. Die indische Presse weist jedoch darauf hin, dass der Casper 3,59 m lang, 1,59 m breit und 1,57 m hoch sein wird. Zum Vergleich: Der Fiat Mobi ist 3,56 m lang, während der Renault Kwid 3,68 m misst.


Hierzulande hätte der Casper kaum Konkurrenz: Ein Suzuki Ignis ist 3,70 Meter lang, der Dacia Spring misst 3,73 Meter. Und der Hyundai i10? Hier sind es 3,67 Meter.
Die einzige Information zur Technik, die Hyundai veröffentlicht hat, ist, dass der Casper mit einem 1,0-Liter-Benziner ausgestattet sein wird. Zur Wahl stehen ein 76-PS-Saugmotor und ein 100-PS-Turbo. Beide werden mit einem 4-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet sein. Gerüchten zufolge könnte der Casper auch den 1.1 aus dem in Indien angebotenen Santro oder den 1.2 aus dem Grand i10 verwenden.
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Vorerst ist der Hyundai Casper nur für Südkorea bestätigt, wo er später im Jahr 2021 in den Verkauf gehen soll. Sein Debüt in Indien ist jedoch so gut wie sicher und wird Anfang 2022 erfolgen. Sein mögliches Erscheinen auf anderen Märkten ist unbekannt, und die Chancen, dieses Modell in Europa zu sehen, sind praktisch gleich null.
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