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Kein RS 1: Audi schließt RS Modelle mit Vierzylinder aus

Der ikonische Fünfzylinder wird vorerst der Basisantrieb für Audi Sport-Modelle bleiben

2019 Audi RS1 render

Von: Adrian Padeanu

Veröffentlicht von: Stefan Wagner

15. Jan. 2020 um 10:52 Uhr

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Audi hat "ja" gesagt zu einer Reihe neuer RS-SUVs, aber für das Modell, das viele Hot-Hatch-Enthusiasten gerne sehen würden, gibt es definitiv ein "nein". Die Rede ist von einem möglichen RS 1 Sportback, der immer wieder durch die Gerüchteküche geisterte. 

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Bisher gab es noch nie eine RS-Variante für den A1, allerdings bot Audi 2012 den leicht irren A1 Quattro an. Er war auf 333 Exemplare limitiert und 256 PS stark. Diese Zeiten allerdings sind lange vorbei und aktuell sieht das Unternehmen keine wirtschaftliche Grundlage für einen weiteren Hardcore-Kleinwagen. Selbst einen weniger extremen S1 wird es vom aktuellen Modell nicht geben. 

In einem Gespräch mit Autocar sagte Julius Seebach, seines Zeichens Mitglied der Audi Sport-Geschäftsführung, dass der 2,5-Liter-Fünfzylinder die Basismotorisierung im RS-Portfolio bleiben werde. Derzeit produziert er in Modellen wie dem RS Q3 und RS Q3 Sportback 400 PS und 480 Nm, Gerüchten zufolge könnte er im kommenden RS 3 aber die 400-PS-Marke übertreffen.

Ohne S1 und RS 1 am Horizont müssen die Fans bis auf Weiteres mit dem A1 40 TFSI als Flaggschiff vorlieb nehmen. Er hat die gleiche Maschine wie der Polo GTI an Bord und schickt 200 PS und 320 Nm über eine Sechsgang-S-Tronic an die Vorderräder. Von 0-100 km/h geht er in 6,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h. Das ist natürlich alles andere als schlecht, aber die Enthusiasten hätten sich wohl trotzdem über ein S- oder gar ein RS-Modell mit Allrad und nochmal deutlich mehr Kraft gefreut.

Die Entscheidung gegen eine richtige Sportversion bedeutet jedoch nicht, dass Audi das A1-Portfolio nicht ausweitet. Erst kürzlich hat man eine Crossover-Variante namens A1 Citycarver vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen leicht höher gelegten A1 im Allroad-Stil aber ohne Quattro-Antrieb.

Quelle: Autocar

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