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Cupra Born (58 kWh) im Test: Der bessere VW ID.3?
Feiner ist der spanische Bruder in mancher Hinsicht ...

Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
24. Jan. 2022 um 15:07 Uhr
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Hätten Sie gewusst, um welches neue Auto es hier geht? "Das erste vollelektrische Fahrzeug der unkonventionellen Challenger-Brand setzt mit seinem emotionalen Design und seiner verzögerungsfreien Leistung neue Standards in der Welt der Elektrofahrzeuge." Cupra, die Sportmarke im Seat-Konzern, feiert im feinsten Denglisch den Born ab, als wäre er das Nonplusultra unter den E-Autos. Stimmt das? Wir sind den Bruder des VW ID.3 jetzt gefahren.
Abseits aller Jubelarien in Pressemitteilungen sieht die Wahrheit dann doch etwas nüchterner aus: Bereits 2019 zeigte Seat parallel zur Weltpremiere des VW ID.3 seine eigene Version des Kompaktwagens unter dem Modellnamen el-Born. Und schon damals dachte ich: Der Spanier sieht besser aus als das Wolfsburger Seifenstück auf Rädern.
Doch bis zur Markteinführung sollte es noch dauern. Der el-Born, benannt nach einem Szeneviertel in Barcelona, wurde im Laufe der Zeit zum Born und wanderte unter das Dach von Cupra. Seit September 2021 kann der Cupra Born endlich bestellt werden, zunächst aber nur in der Variante mit 58-kWh-Akku und 150 kW (204 PS) Leistung.

Vom ID.3 übernommen wurde die gewöhnungsbedürftige Bedienung fast ohne echte Knöpfe. Die Lautstärke am Lenkrad mit Wischbewegungen zu regulieren, darauf muss man erst einmal kommen. Ohne Direktwahl-Tasten in der Mittelkonsole, wie es sie bei anderen Produkten aus dem VW-Konzern gibt, lenken zu viele Zwischenschritte vom Verkehr ab.
Und was ich auch nicht verstehe: Warum verspielt Cupra den Raumvorteil des Elektroantriebs durch eine mauerhohe Mittelkonsole zwischen Fahrer und Beifahrer? Ansonsten ist das Platzangebot nämlich insbesondere im Fond vorzüglich. Und auch am Kofferraum kann man nicht meckern: 385 Liter sind fair dimensioniert.
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Wie sieht es preislich aus? Vor Abzug von Prämien steht der 58-kWh-Born mit 37.220 Euro in der Liste. Damit ist er zwar geringfügig teurer als ein vergleichbarer ID.3, bietet aber mehr für sein Geld: Angefangen bei serienmäßigen 18-Zoll-Alufelgen bis hin zum feineren Innenraum.
Und wie fährt sich der enge Verwandte des VW ID.3? Das sowie den Testverbrauch und unser abschließendes Fazit finden Sie in unserem ausführlichen Fahrbericht auf InsideEVs.de, unserer Schwesterseite rund um das Thema Elektromobilität.
Bildergalerie: Cupra Born (2022) im Test
Cupra
- Make: Cupra
- Model:
- URL: Cupra

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Bild von: Fabian Grass
Cupra Born (58 kWh) 2022
Motor permanenterregte Synchronmaschine (PSH)
Leistung 150 kW (204 PS)
Max. Drehmoment 310 Nm
Getriebeart 1-Gang-Automatik
Beschleunigung 0-100 km/h 7,3 Sek.
Höchstgeschwindigkeit 160 km/h
Antrieb Hinterradantrieb
Länge 4.322 mm
Breite 1.809 mm
Höhe 1.540 mm
Kofferraumvolumen 385 Liter
Leergewicht 1.811 kg
Zuladung 449 kg
Batterie Lithium-Ionen, 62 kWh (brutto), 58 kWh (netto), 270 - 459 V Nennspannung
Ladeanschluss 11 kW (AC) / 100 kW (DC)
Aufladezeit 6:15 h (AC, 0-100 % SoC) / 35 Min. (DC, 5-80 % SoC)
Elektrische Reichweite 424 km (WLTP)
Verbrauch 16,8 - 15,5 kWh/100 km
Basispreis 37.220 Euro
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