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Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320-Caravan im Test

Ist wirklich Platz in der kleinsten Hütte?

Der Kia XCeed PHEV mit TAB 320 am Haken

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

26. Sep. 2021 um 10:47 Uhr

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Gefühlt besitzt jeder zweite Deutsche inzwischen ein Wohnmobil. Diesen Eindruck bekommt man zu Ferienzeiten auf der Autobahn. Doch auch der klassische Wohnwagen hat noch seine Freunde. Aber muss es immer ein dicker Caravan hinter einem genauso dickem SUV sein? Kia hat uns zu Testzwecken eine ungewöhnliche Kombination bereitgestellt: den XCeed mit Plug-in-Hybrid plus den T@b 320 (wir schreiben vereinfacht Tab 320) aus dem Hause Tabbert.

Ein relativ kleines Auto und ein kleiner Wohnwagen? Kann das klappen? Wir haben unseren Fahrbericht in zwei Teile aufgeteilt: Zunächst meine Eindrücke mit dem Kia alleine, der dank staatlicher Förderung insbesondere im Leasing günstig. Und danach die Meinung des Kollegen Fabian Grass, der mit Frau und kleinem Kind auf die Reise ging. Denn eins ist auch klar: Nicht jeder ist Fan des Caravanings. 

Bildergalerie: Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) im Test

Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) im Test

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Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) im Test

Was ist das?

Kommen wir also zunächst zum Zugfahrzeug. Über den Kia XCeed als solchen haben wir bereits viel geschrieben, zumeist positiv. Eine gefällige Optik plus ordentliches Platzangebot innen und ein angenehm übersichtliches Cockpit. Wichtig für die Urlaubsreise: 291 bis 1.243 Liter Gepäck passen in den Kofferraum der Version mit Plug-in-Hybrid, weniger als beim klassischen Verbrenner.

Die Technik unter dem Blech teilt sich der XCeed PHEV mit dem entsprechendem Ceed Kombi, den wir bereits im Dauertest hatten: einen 1,6-Liter-Saugbenziner mit 105 PS Leistung mit einem knapp 60 PS starkem Elektromotor. 8,9 kWh Strom passen in die 117 Kilogramm schwere Batterie, was für gut 50 Kilometer rein elektrischen Betrieb reichen soll. Geladen werden kann nur mit 3,3 kW Leistung, womit die ganze Chose satte 165 Minuten dauert. 

Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) im Test

Wie fährt er sich?

Hier zeigt sich ein erster Knackpunkt, denn am Campingplatz wäre dann natürlich eine Möglichkeit zum Aufladen toll, zumal sich der Akku je nach Fahrweise in Windeseile leert. Doch nur mit voller Batterie fährt sich der Kia richtig geschmeidig. Steht sie bei 10 Prozent tritt trotz 141 PS und 265 Newtonmeter Systemleistung der Ottomotor deutlich in den Vordergrund. 

Und besagter Sauger erweist nicht gerade als Kraftbolzen. Obwohl ein Doppelkupplungsgetriebe die Schaltarbeit übernimmt, kommt es einem oft vor, als führe man ein Auto mit CVT. Bedeutet: Bei vollem Druck aufs Gaspedal wird es laut und zäh. Kein Wunder, wiegt der XCeed PHEV doch knapp 1,6 Tonnen. 11,0 Sekunden von null auf 100 km/h sind denn auch keine Meisterleistung.

Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test

Was kann der Wohnwagen?

Jetzt aber den Wohnwagen angekoppelt. Das geht angesichts des Formats des Tab 320 recht einfach, das kleine Ei lässt sich einfach ohne Auto rangieren. 1.300 Kilogramm beträgt die gebremste Anhängelast beim XCeed PHEV, ungebremst sind es 600. Selbst dieser Wert würde fast noch reichen, da der Tab 320 nur gut 620 Kilogramm wiegt. 

Seine weiteren Eckdaten: 5,17 Meter lang, 2,01 Meter breit, zwei Schlafplätze (plus ein Kind geht auch noch), Listenpreis ab 11.470 Euro. Man kann im Bereich der kleinen Küche gut stehen, dort gibt es Unterschränke, ansonsten diverse Oberschränke. Die Sitzgruppe verwandelt sich in ein Bett im Format 200 mal 175 Zentimeter. Mein Eindruck nach kurzer Besichtigung: Klein, aber nicht ungemütlich. Eine Nasszelle mit WC gibt es aber erst im größeren 400er-Modell.

Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test

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Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test

Kia XCeed PHEV plus Tab320

Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test

Tab 320

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Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test

Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test

Fazit:

Ein Fazit nach normalen Maßstäben ist bei diesem ungewöhnlichen Test-Doppel natürlich nicht möglich. Knapp 36.000 Euro vor Prämien für den XCeed PHEV als Basispreis finden wir ziemlich happig. Gerade wer etwas an das Kompakt-SUV hängen möchte, sollte besser den 136-PS-Diesel mit serienmäßigem DKG nehmen.

Der Tab 320 hingegen ist eine günstige Option für Individualurlaub in Zeiten von Corona. Er nimmt daheim nicht viel Platz weg und benötigt wegen seines geringes Gewichts kein dickes Zugfahrzeug. Zudem kann es abgekoppelt werden, um damit sein Urlaubsziel zu erkunden. Man sollte nur überlegen, wie wichtig einem Klo und Nasszelle im Wohnwagen sind. 

Bildergalerie: Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test

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Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test

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Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test Kia XCeed PHEV 1.6 GDI (2021) mit TAB 320 Wohnanhänger im Test

Bild von: Fabian Grass

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