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Peugeot 208 (2027): So könnte Europas Lieblingskleinwagen bald aussehen

Wir erwarten den vollelektrischen Franzosen im Laufe des Jahres 2027 unter anderem mit Steer-by-Wire

Peugeot 208 (2027), das Rendering von Motor1.com
Bild von: Motor1.com

Wir haben uns bereits Anfang des Jahres mit der kommenden Generation des 208 beschäftigt. Gekommen ist er in diesem Jahr nicht. Demnach rechnen wir 2027 mit der sechsten Generation von Europas Verkaufsschlager. Die bringt nach wie vor etliche Veränderungen mit und soll eine neue Phase für den Kleinwagen einleiten.

Änderungen betreffen sowohl das Design als auch die Technik. Die Abmessungen des neuen Peugeot 208 dürften denen des aktuellen Modells entsprechen, sonst scheint hier jedoch kaum ein Baustein auf dem anderen zu bleiben. Das zeigte zuletzt auch der Pariser Autosalon mit einem weiteren Ausblick. Bis zur offiziellen Premiere liefern diese und weitere Erlkönigbilder der Prototypen mehrere Hinweise, um ein exakteres Rendering zu erstellen..

Komplett erneuertes Design

Unser Rendering zeigt einen neuen 208, der die kompakten Proportionen mit etwa vier Metern in der Länge beibehält, zugleich aber eine modernere und technischere Designsprache einführt. Wichtigster Bezugspunkt ist das Polygon Concept, das Ende 2025 gezeigt wurde und einige Elemente des künftigen Kleinwagens vorwegnimmt. Allen voran natürlich die Lichtsignatur.

Peugeot 208 (2027), das Rendering von Motor1.com

Peugeot 208 (2027), das Rendering von Motor1.com

Bild von: Motor1.com

Die Front könnte auf die drei charakteristischen vertikalen Krallen verzichten und sie durch drei schmale, horizontal beleuchtete Lamellen ersetzen. Auch am Heck dürfte die Lichtsignatur horizontal ausgelegt sein, was dem Auto optisch mehr Breite und einen höheren Wiedererkennungswert verleihen würde.

Im Vergleich zum Polygon Concept dürfte der Serien-208 jedoch konventionellere Formen und alltagstauglichere Proportionen behalten, statt dieser massiv spitzen Gürtellinie. Unser Rendering interpretiert diese mögliche Entwicklung also mit einer weniger kantigen Karosserie als beim Prototyp, einer harmonischeren Front und einem angedeuteten Spoiler am Heck.

Von der E-T16 Concept zur neuen Peugeot-Signatur

Ein weiterer Anhaltspunkt für die Zukunft des 208 ist das E-T16 Concept, das auf dem Pariser Autosalon gezeigt wurde. Die Designstudie wurde zusammen mit Peugeot Sport entwickelt, um 40 Jahre nach den WM-Siegen des 205 T16 an dessen Erfolg zu erinnern. Mit 600 kW (816 PS) und einer extremen Auslegung nimmt dieses Concept Car die Proportionen des künftigen Kleinwagens nicht direkt vorweg, führt aber sehr wohl Elemente ein, die kommende Elektro-Modelle der Marke beeinflussen könnten.

Peugeot E-T16 Concept

Peugeot E-T16 Concept

Bild von: Peugeot

Dazu zählt vor allem die Neuinterpretation der Drei-Krallen-Lichtsignatur, die vorn wie hinten in horizontale Balken übersetzt wird. Außerdem zeigt das Concept Car das geometrisch geformte Hypersquare-Lenkrad, mit dem per Steer-by-Wire mit wesentlich weniger Lenkeinschlag gelenkt werden soll. Auch eine Weiterentwicklung des i-Cockpit, die auf künftige digitale Peugeot-Bedienoberflächen verweist, wurde im E-T16 Concept gezeigt.

Nur elektrisch auf neuer Plattform

Der neue 208 dürfte auf der Plattform STLA One basieren und nach aktuellem Informationsstand ausschließlich mit elektrischen Antrieben angeboten werden. Wer weiterhin einen 208 mit Hybridantrieb bevorzugt, wird wohl weiterhin die aktuelle Generation im Programm finden, wie Peugeot-Markenchef Alain Favey im Gespräch mit auto motor und sport erläuterte. Eventuell mit einer weiteren Modellpflege für 2028.

Bis die endgültigen Formen zu sehen sind, dürfte allerdings weiterhin noch etwas Zeit ins Land gehen. Wir rechnen mit einem Debüt in der zweiten Jahreshälfte 2027.