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Diese Woche sehen wir endlich den neuen BMW 3er

Ein letzter Teaser zur neu gestalteten Verbrenner-Version verrät das Debütdatum

BMW 3er (2027) Teaser

Bild von: BMW

Von: Adrian Padeanu

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

Veröffentlicht von: Roland Hildebrandt

28. Sep. um 12:30 Uhr

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Der BMW 3er steht vor dem Beginn einer neuen Ära – und diese dürfte sich deutlich von der bisherigen unterscheiden. Die achte Generation der Limousine, intern als G50 bezeichnet, feiert noch in dieser Woche ihre Weltpremiere. Sie bringt umfassende Änderungen am Exterieur-Design und einen grundlegend neu gestalteten Innenraum mit, der sich stark am vollelektrischen i3 orientiert.

Das bedeutet allerdings nicht, dass BMW einfach zwei Varianten desselben Autos entwickelt hat. 3er und i3 basieren auf komplett unterschiedlichen Plattformen. Die Versionen mit Verbrennungsmotor bleiben der seit Jahren genutzten CLAR-Architektur treu, sind also mehr eine Weiterentwicklung. Während die rein elektrischen Verwandten auf der Neuen Klasse stehen, also auf derselben technischen Basis wie der iX3. Von außen dürften sich beide Modelle dennoch erstaunlich ähnlich sehen.

Bildergalerie: BMW 3er (2027): getarnter Prototyp des M350 xDrive

Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027

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Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027 Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027

Quelle: BMW

Auch im Innenraum werden sie aus einem ähnlichen Guss sein. Das heißt: noch weniger physische Bedienelemente und ein schmales breites Display unterhalb der Frontscheibe. Rein logisch betrachtet dürfte der 3er beengter ausfallen als der i3, denn er wird weiterhin einen Mitteltunnel im Fahrzeugboden haben, um Kardanwelle und Abgasanlage unterzubringen. Entsprechend werden die Fondpassagiere wohl nicht so viel Platz haben wie im i3 mit seinem komplett ebenen Boden.

 

Der Fast-M3 kommt schon bald

Die Premiere in dieser Woche wird zwar noch nicht den vollwertigen M3 umfassen, dafür aber sein M-Performance-Schwestermodell: den M350 xDrive mit vier Endrohren. Er ersetzt den aktuellen M340i xDrive und erhält einen stärkeren Reihensechszylinder sowie einen Modus für Hinterradantrieb.

Letzterer wird allerdings zunächst nicht verfügbar sein. Ein Over-the-Air-Update soll 2027 den reinen Hinterradantrieb freischalten. BMW hat bereits angekündigt, dass es kein weiteres 3er-Modell mit Sechszylinder geben wird (abgesehen vom M3). Damit ist der in Europa angebotene M340d xDrive Geschichte.

Getarnter Prototyp des M350 xDrive von BMW 3er aus dem Jahr 2027

Getarnter Prototyp des neuen BMW M350 xDrive 

Bild von: BMW

Weiter unten in der Baureihe ist mit einer Mischung aus Vierzylinder-Benzinern und Plug-in-Hybrid-Antrieben zu rechnen, während die Zukunft der Diesel zunehmend ungewiss wirkt. Auf ein manuelles Getriebe sollte man wohl ebenfalls nicht hoffen, denn selbst der nächste M3 könnte ausschließlich mit Automatik kommen. Auf der anderen Seite dürfte es wieder einen Touring geben: Ein interner Codename ist bereits aufgetaucht, nämlich G51.

Der neue Verbrenner-3er wird nicht in München gebaut

Ein interessantes Detail, das BMW im Vorfeld der Vorstellung bereits verraten hat: Beim neuen 3er sollen recycelte Materialien rund ein Viertel der Fahrzeugsubstanz ausmachen. Ebenfalls bekannt ist, dass es der erste 3er überhaupt sein wird, den BMW nicht im traditionsreichen Werk München baut. Die Produktion wandert nach Dingolfing. Andererseits wird der i3 als Mitglied der 3er-Familie geführt, insofern bricht der Premiumhersteller streng genommen nicht vollständig mit der Tradition.

Der G50 entwickelt sich zu einem besonders spannenden 3er, nicht zuletzt weil BMW offenbar entschlossen ist, die Baureihe für eine Käuferschaft neu auszurichten, die sich seit dem Debüt des G20 stark verändert hat. Mit 3er und i3 kann BMW Elektroauto-Kunden, PHEV-Interessenten und klassische Enthusiasten ansprechen, die weiterhin möchten, dass die Hinterräder das Auto antreiben.

BMW i3 50 xDrive (2026) First Edition

BMW i3 50 xDrive (2026) First Edition

Bild von: BMW

Der neue 3er wird am Abend des 29. September in den USA beziehungsweise am sehr frühen Morgen des 30. September in Europa enthüllt.

BMW bietet seinen Kunden im Grunde zwei sehr unterschiedliche Wege in dieselbe Modellfamilie, statt alle auf eine einzige Antriebsart festzulegen. Ob diese Strategie aufgeht, wird stark davon abhängen, wie gut der Verbrenner-3er die neue Technologie integriert, ohne jene Eigenschaften zu verlieren, die die Baureihe überhaupt erst zur Referenz gemacht haben.

Vielleicht ist genau das die größte Frage rund um den G50. BMW kann Displays, Software, Over-the-Air-Upgrades, Elektrifizierung und Recyclingmaterialien in großem Umfang einsetzen. Am Ende werden die Kunden aber weiterhin erwarten, dass sich ein 3er wie ein 3er anfühlt. Der neue hat einiges zu beweisen. Und wenn der M350 xDrive ein Hinweis ist, dann hat BMW seinen Antrieb nicht verloren.

Mehr zum neuen i3 und dem nächsten 3er:

BMW 3er (2027): Neuer M350 xDrive behält den Sechszylinder

BMW M Concept Neue Klasse: Erster Ausblick auf den Elektro-M3

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