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Für eine persönlichere Erfahrung

Nur 50 Stück: Suzuki feiert Geburtstag mit 152 PS

Zwei exklusive Naked-Bikes zum Deutschland-Jubiläum: GSX-8S und GSX-S1000 im neuen Glanz

Suzuki GSX-8S Special Edition und die GSX-S1000 Special Edition
Bild von: Suzuki
Christopher Otto Christopher Otto

Suzuki verbindet man hierzulande vor allem mit Jimny, Swift oder Vitara. Doch die Geschichte der Marke in Deutschland begann mit Motorrädern. Zum 50-jährigen Bestehen der deutschen Vertriebsgesellschaft erinnert Suzuki nun daran und legt zwei limitierte Sondermodelle auf. Von GSX-8S und GSX-S1000 Special Edition entstehen jeweils nur 50 Exemplare.

Beide sogenannten Naked Bikes tragen ein spezielles Dekor im Retro-Stil. Die Suzuki GSX-8S bekommt zusätzlich eine Soziusabdeckung und einen Bugspoiler. Bei der stärkeren GSX-S1000 gehören neben der Soziusabdeckung auch ein Windschild sowie Felgenranddekor für Vorder- und Hinterrad zum Paket. Technisch entsprechen beide Sondermodelle den bekannten Serienversionen.

Bildergalerie: Suzuki GSX-8S Special Edition und die GSX-S1000 Special Edition

83 oder 152 PS

Wer wie wir normalerweise eher auf vier Räder schaut, braucht ein wenig Einordnung. Die seit 2023 angebotene GSX-8S ist das zugänglichere der beiden Modelle. Ihr 776 Kubikzentimeter großer Zweizylinder leistet 83 PS (61 kW). Das Motorrad wiegt 202 Kilogramm und hat eine Sitzhöhe von 810 Millimetern. Für Inhaber des A2-Führerscheins bietet Suzuki zudem eine entsprechend angepasste Version an.

Zur Serienausstattung gehören ein bidirektionaler Quick-Shifter, drei Fahrmodi, eine dreistufige und abschaltbare Traktionskontrolle sowie Ride-by-Wire. Dazu kommen Low-RPM-Assist, Easy Start und ein 5-Zoll-Farbdisplay. Die Special Edition kostet 9.890 Euro.

Suzuki GSX-8S Special Edition und die GSX-S1000 Special Edition
Bild von: Suzuki

Deutlich kräftiger fällt die GSX-S1000 aus. In ihr arbeitet ein 999 Kubikzentimeter großer Reihenvierzylinder mit 152 PS (112 kW). Der Motor basiert konstruktiv auf dem Aggregat der GSX-R1000, wurde für die GSX-S1000 allerdings auf den Straßeneinsatz abgestimmt. Auch hier sind unter anderem drei Fahrmodi, Traktionskontrolle, Ride-by-Wire und ein bidirektionaler Quick-Shifter an Bord.

Die GSX-S1000 besitzt vorne außerdem zwei 310-mm-Bremsscheiben mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln von Brembo. Die 43-mm-Upside-down-Gabel von KYB lässt sich vollständig einstellen. Für die GSX-S1000 Special Edition verlangt Suzuki 14.290 Euro.

Suzuki GSX-8S Special Edition und die GSX-S1000 Special Edition
Bild von: Suzuki

Rückblick auf 50 Jahre Erfolg in Deutschland

Der Anlass für die beiden Modelle reicht zurück ins Jahr 1976. Damals wurde die Suzuki-Motor GmbH Deutschland gegründet und ins Handelsregister eingetragen. Im selben Jahr präsentierte die Marke auf der Internationalen Fahrrad- und Motorrad-Ausstellung in Köln die GS 400 und GS 750. Es waren die ersten Suzuki-Motorräder mit Viertaktmotoren.

Mitte der 1980er-Jahre folgte mit der GSX-R750 ein wichtiges Modell für Suzukis Motorradgeschäft. 2003 führte das Unternehmen schließlich die deutschen Bereiche Automobile, Motorräder und Marine am heutigen Standort in Bensheim zusammen. Genau dort sitzt Suzuki Deutschland bis heute und steuert die Aktivitäten der drei Geschäftsbereiche.