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Skoda Enyaq Coupé iV kommt auch als RS-Version mit 299 PS
Serienmäßig mit dunkel getöntem Glasdach, das optisch in die Heckscheibe übergeht

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
31. Jan. 2022 um 16:52 Uhr
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Nach etlichen Teasern und gewaltigem Marketing-Aufwand stellt Skoda nun sein Enyaq iV Coupé vor, der Bruder des VW ID.5. Die Überraschung: Die Allradversion mit 220 kW (299 PS) ist der erste Elektro-Skoda mit dem RS-Signet. Auch beim normalen Enyaq hatte Skoda schon eine RS-Version angekündigt, die allerdings bisher nicht konfigurierbar ist.
Beim Coupé fehlt gegenüber dem normalen Enyaq dafür die 50er-Version mit kleiner 52-kWh-Batterie und 109 kW Antriebsleistung. Mithin gibt es zwei Batteriegrößen (58 und 77 kWh) sowie vier Leistungsstufen: 132, 150, 195 und 220 kW.
Die Reichweite gibt Skoda bisher nur für die reichweitenstärkste Version 80 iV an: Hier liegt sie mit 545 km genau 16 km höher als beim entsprechenden normalen Enyaq (aktuelle Angabe im Konfigurator: 529 km). Zur maximalen DC-Ladeleistung gibt es ebenfalls noch keine Angaben. Den normalen Enyaq kann man seit Kurzem serienmäßig mit 100 kW laden, die große Batterie kann mit 125 kW aufgeladen werden.
Zur Ladedauer sagt Skoda, dass sich der iV 80 in 29 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen lässt, beim 80x- und RS-Modell dauere es 36 Minuten. Das ist seltsam, denn alle drei haben die große 77-kWh-Batterie.



Serie beim Enyaq Coupé ist ein dunkel getöntes Panoramaglasdach, das optisch "nahtlos in die Heckscheibe übergeht" – der Blechsteg dazwischen fällt durch die dunkle Verglasung kaum auf. Das Glasdach soll dünner als das normale Blechdach sein. Von der guten Kopffreiheit hinten konnten wir uns bereits in einer getarnten Version selbst überzeugen.
Der cW-Wert des Enyaq Coupé liegt bei 0,234 und ist damit deutlich niedriger als beim normalen Enyaq (0,258 bis 0,280 beim Enyaq iV 80). Zu diesem Wert tragen ein aktives Kühlrollo im unteren Lufteinlass, optimierte Schürzen, ein flacher Unterboden sowie Air Curtains bei. Eine Wärmepumpe ist nur optional erhältlich.
Das RS-Modell bekommt eine eigenständige Frontschürze und ist mit 20-Zöllern sowie einem tiefer liegenden Sportfahrwerk ausgerüstet. Charakteristisch sind zudem schwarze Akzente sowie eine rote Reflektorleiste hinten. Beim RS zum Serienumfang gehört das Crystal Face, eine illuminierte Version des Grills mitsamt einer horizontalen Lichtleiste. Exklusiv für den RS ist auch die Lackierung in Mamba-Grün erhältlich.

Innen gibt es bei allen Enyaq-Coupé-Versionen einen 13-Zoll-Touchscreen und ein 5,3-Zoll-Instrumentendisplay; optional gibt es das bekannte Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion.
Immer an Bord sind eine 2-Zonen-Klimaautomatik, ein Multifunktionslederlenkrad sowie der schlüssellose Start. Bei den Modellen mit der größeren Batterie kommen unter anderem eine Lenkradheizung und Wippen am Lenkrad hinzu, mit denen sich die Rekuperationsstärke einstellen lässt.
Weitere MEB-Elektroautos im Test:
Audi Q4 e-tron 40 Sportback (2021) im Fahrbericht
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Weitere Details und eine ausführliche Vorstellung des neuen Skoda Enyaq iV Coupé finden Sie auf InsideEVs.de, unserer Schwesterseite rund um das Thema Elektromobilität.
Bildergalerie: 2022 Skoda Enyaq Coupé iV
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Quelle: Skoda
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