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So krass klingen 12.100 U/min im Gordon Murray T.50

Der schönste Motorenklang, den wir seit Langem gehört haben

Der Motor des Gordon Murray T.50 auf dem Prüfstand

09:37

Von: Chris Bruce

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

4. Jun. 2021 um 15:28 Uhr

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Formel 1 für die Straße: Das ist nicht nur beim Mercedes-AMG One Programm, sondern auch bei diesem Hypercar. Der Gordon Murray Automotive T.50 verfügt über einen von Cosworth entwickelten 4,0-Liter-V12-Saugmotor, der auf astronomische 12.100 U/min dreht.

In einem Video (siehe oben) besucht nun der ehemalige Rennfahrer Dario Franchitti den berühmten Motorenbauer, um das Triebwerk kreischen zu hören. Der Sound erinnert sofort an Formel-1-Autos aus den 1990er-Jahren.

In diesem Clip fährt der Motor eine simulierte Runde in Le Mans. Dabei nutzt das Triebwerk den gesamten Drehzahlbereich aus, einschließlich eines längeren Aufenthalts in der Nähe der roten Linie. Der Sound ist anders als bei jedem anderen Straßenauto, das heute verkauft wird. Das Triebwerk erzeugt einen durchdringenden Schrei, der die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird.

Bildergalerie: Gordon Murray Automotive T.50

Gordon Murray Automotive T.50 Oberseite

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Gordon Murray Automotive T.50 Oberseite Grau Gordon Murray Automotive T.50 über drei Quartalen Gordon Murray Automotive T.50 Kabine Gordon Murray Automotive T.50 Lüfter Gordon Murray Automotive T.50 Schalthebel Gordon Murray Automotive Hinterrad T.50 Gordon Murray

Gordon Murray Automotive bewirbt den Motor des T.50 als den am höchsten drehenden, am schnellsten ansprechenden und leistungsstärksten V12, der jemals in einem Straßenauto verbaut wurde. Er leistet 664 PS (488 Kilowatt) und ein Drehmoment von 467 Newtonmetern. Das Stauluftsystem kann während der Fahrt 50 PS (37 kW) hinzufügen.

Als ob der kreischende Motor den T.50 nicht schon besonders genug machen würde, verfügt das Fahrzeug auch noch über einen Ventilator, der den Abtrieb erhöht. Ein 48-Volt-Elektromotor läuft mit 7.000 Umdrehungen pro Minute, um die aktiven Heckspoiler und Diffusoren zu unterstützen.

Der Autohersteller baut nur 100 Einheiten des T.50, die Preise beginnen bei 2,36 Millionen Pfund (rund 2,74 Millionen Euro nach aktuellem Wechselkurs). Die Auslieferungen beginnen im Jahr 2022.

Noch exklusiver und spitzer sind die 25 Exemplare des rennstreckenorientierten T.50s Niki Lauda zu einem Preis von je 3,1 Millionen Pfund (3,6 Millionen Euro). Die Produktion beginnt erst, wenn das Unternehmen alle Standard-Exemplare gebaut hat. Aber was heißt hier schon Standard?

Bildergalerie: Gordon Murray Automotive T.50s Niki Lauda

Gordon Murray Automotive T.50s Niki Lauda

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Gordon Murray Automotive T.50s Niki Lauda Gordon Murray Automotive T.50s Niki Lauda Gordon Murray Automotive T.50s Niki Lauda Gordon Murray Automotive T.50s Niki Lauda Gordon Murray Automotive T.50s Niki Lauda Gordon Murray Automotive T.50s Niki Lauda

Im Lauda-Mobil bringt es der V12 auf 711 PS (523 kW), aber ein Ram-Air-System steigert die Leistung bei Geschwindigkeit auf 736 PS (541 kW). Der Motor ist 16 Kilogramm leichter als beim Standard-T.50. Er hat Titan-Ventile, einen anderen Ansaugtrakt, einen überarbeiteten Auspuff und verzichtet auf das variable Ventilsteuerungssystem.

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Die Käufer des Niki Lauda können die Übersetzung des Sechsgang-Schaltgetriebes wählen. Ein Satz hat eine Höchstgeschwindigkeit von 322 km/h. Die andere hat eine kürzere Übersetzung für eine schnellere Beschleunigung, senkt aber die Höchstgeschwindigkeit auf 274 km/h.

Quelle: Gordon Murray Automotive via YouTube

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