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Mobilize EZ-1: Der Nachfolger des Renault Twizy?
Das Mikromobil kommt im Rahmen der neuen Submarke Mobilize

Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
14. Jan. 2021 um 12:41 Uhr
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Im Rahmen der "Renaulution" Strategie präsentiert der Renault-Konzern auch seine neue Mobilitätsmarke Mobilize. Die neue Marke bündelt die Aktivitäten der Renault-Gruppe in den Bereichen Mobilität, Energie und datenbasierte Lösungen und wendet sich an Kunden, die nachhaltigere Shared-Mobility-Lösungen nutzen wollen.
Mit dem EZ-1 Prototyp stellt Mobilize sein erstes speziell für die Shared Mobility in der Stadt konzipiertes Fahrzeug vor. Das sehr kleine Fahrzeug wirkt wie der Nachfolger des Renault Twizy, der bereits seit 10 Jahren auf dem Markt ist. Denkbar ist, dass der EZ-1 wie der ähnlich konzipierte Citroën Ami auf 45 km/h begrenzt wird. Die bisherige 80-km/h-Version des Twizy könnte der bald startende Dacia Spring ersetzen, der ebenfalls ein Teil von Mobilize wird.
Gestützt auf das Know-how der Entwicklungs- und Designteams wird die Marke eine Reihe zweckmäßig konzipierter Fahrzeuge auf den Markt bringen. Modular, robust, zu 100 Prozent elektrisch. Sie erfüllen die wichtigsten Anforderungen für Carsharing, Ride-Hailing, Last-Mile-Delivery und On-Demand-Transit.
"Wir freuen uns auf die Veränderung der Automobilwelt, die sich vom Besitz zur Nutzung verlagert. Über das Automobil hinaus wird Mobilize eine breite Palette an innovativen Dienstleistungen in den Bereichen Mobilität, Energie und Daten anbieten. Wir wollen die Autonutzung durch vereinfachte, nachhaltigere und erschwingliche Personen- und Gütermobilität maximieren und gleichzeitig die Umweltbelastung reduzieren", sagt Clotilde Delbos, CEO der Marke Mobilize und stellvertretende Renault-Vorstandsvorsitzende.

Mobilize ist neben Renault, Dacia/Lada und Alpine eine der vier neuen Business Units der Renault-Gruppe. Die neue Einheit wird über ein eigenes Engineering-, Qualitäts- und Designteam sowie ein eigenes Dienstleistungsangebot in den Bereichen Energie, Konnektivität und Mobilität verfügen.
Wie aus der obigen Grafik hervorgeht, ergänzt 2022 eine Elektro-Limousine das Mobilize-Angebot, die Serienversion des EZ-1 startet 2023. Noch unklar ist das Datum der Einführung eines kleinen Elektro-Transporters. "The King" ist der Dacia Spring.
Mit dem EZ-1 Prototype stellt Mobilize ein speziell für die urbane Shared Mobility konzipiertes Fahrzeug vor. Der Mobilize EZ-1 Prototyp ist nur 2,3 Meter lang, zum Vergleich: Der Renault Twizy bringt es auf 2,34 Meter. Durch die komplett verglasten Türen (ein echter Fortschritt zum Twizy!) haben die Nutzer einen ungehinderten Blick auf die umgebende Stadtlandschaft.

Der EZ-1 Prototyp verfügt darüber hinaus über ein innovatives Batteriewechselsystem. Alternativ zum konventionellen Laden lässt sich so die Nutzungsdauer verlängern.
Das kompakte und wendige Elektrofahrzeug für zwei Personen ist vernetzt: Es verfügt über einen schlüssellosen Zugang und interagiert mit den Nutzern über deren Smartphone. Eine Besonderheit bei der Nutzung des Mobilize EZ-1: Die Nutzer zahlen nur für das, was sie nutzen. Abgerechnet werden allein die Fahrzeit oder die zurückgelegten Kilometer.
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Der Mobilize EZ-1 Prototyp ist nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft gebaut. Er besteht zu 50 Prozent aus recycelten Materialien und ist am Ende seines Lebenszyklus zu 95 Prozent recycelbar.
Bildergalerie: Renault EZ-1 und neue Submarke Mobilize

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