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VW Jetta (2022) im Test: Die komfortable Wahl
Die wichtigsten Dinge beherrscht die US-Limousine ...


Von: Jeff Perez
Übersetzt von: Manuel Lehbrink
19. Jan. 2023 um 18:20 Uhr
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Auch wenn VW mit dem Jetta VI Schluss machte mit Golf-Limousine in Deutschland, wurde die Baureihe weitergeführt. Seit 2018 in der siebten Generation hat das Modell für 2022 ein mittelschweres Update erhalten. Und weil wir Ihnen den aktuellen Test unserer US-Kollegen nicht vorenthalten möchten, folgt nun der übersetzte Bericht zu diesem Fahrzeug.
Der neue und stark verbesserte Honda Civic bekommt derzeit die meiste Aufmerksamkeit, aber was ist mit dem aktuellen Volkswagen Jetta? Obwohl der Jetta vom Fahrersitz aus nicht gerade begeistert, bietet er doch viele Dinge, die Käufer in diesem Segment suchen.
Am wichtigsten ist, dass der Jetta bequem ist. Die kleine VW-Limousine bietet reichlich Platz für die Passagiere und eine der besten Komfort-Fahrqualitäten in dieser Klasse. Auch die Technik ist solide und wenn Sie sich für das hier getestete SEL-Topmodell entscheiden, erhalten Sie eine Reihe aktiver Sicherheitsausstattungen dazu. Der Jetta ist also nach wie vor eine attraktive Alternative.
Volkswagen Jetta SEL (2022) Motor: 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe (optional: 8-Gang-Automatik) Leistung: 158 PS / 250 Nm 0-100 km/h: 7,6 s Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Gewicht: 1.420 kg Basispreis: 29.480 US-Dollar (in der getesteten SEL-Ausstattung)
Design
"Sauber" und "unaufdringlich" sind die beiden größten Komplimente, die man dem VW Jetta machen kann. Aber das Styling grenzt an Geschmacklosigkeit. Die optionale Kings Red Metallic-Lackierung ist zumindest ein schöner Kontrast zu den normalen Grau- und Schwarztönen, während die ebenfalls aufpreispflichtigen 17-Zoll-Räder des SEL einen gewissen Anschein von Sportlichkeit vermitteln.
Der Innenraum ist ebenso einfach gestaltet und mit schwarzen Lederbezügen (nur beim SEL) sowie einer Mischung aus weichem und hartem schwarzem Kunststoff ausgestattet. Es gibt ein paar Zierleisten aus Aluminiumimitat, die versuchen, die Monotonie des Ganzen auszugleichen, aber sie sind eher selten.
Bildergalerie: VW Jetta (2022) im Test

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Komfort
Der Jetta ist ein angenehmer Fahrpartner. Er lässt sich geschmeidig bewegen, hat eine hervorragende Geräuschdämmung und bietet Ihnen und Ihren Mitfahrern dank seiner gut geformten Sitze auch auf langen Strecken einen guten Sitzkomfort. Beide Reihen dieses SEL-Modells sind beheizbar, ebenso wie das Lenkrad. Und die Vordersitze verfügen über eine Belüftungsfunktion – etwas, das Sie im Civic nicht finden werden. Der Jetta ist zwar in keiner Hinsicht Klassenprimus, gehört aber dennoch zu den geräumigeren Modellen in diesem Segment.
Technik und Konnektivität
Jeder Jetta ist serienmäßig mit einem 6,5-Zoll-Touchscreen ausgestattet, der SEL verfügt jedoch über einen größeren 8,0-Zoll-Bildschirm mit hervorragender Touch-Reaktion und gestochen scharfer Grafik. Navigation und Satellitenradio gehören hier ebenso zur Standardausstattung wie die kabellose Apple CarPlay- und Android Auto-Konnektivität (exklusiv in der SEL-Ausstattung). Neben dem 8,0-Zoll-Touchscreen gibt es ein schönes digitales 10,3-Zoll-Kombiinstrument, das teilweise konfigurierbar ist und je nach Fahrmodus unterschiedliche Grafiken und Farben anzeigt.
Performance und Handling
Der Jetta verfügt über einen aufgeladenen 1,5-Liter-Vierzylindermotor, der 158 PS und ein Drehmoment von 250 Nm ausschließlich auf die Vorderräder überträgt. Damit ist der Wagen nicht schnell, aber das Achtgang-Automatikgetriebe ist ein erfrischender Kontrast zum allgegenwärtigen CVT-Getriebe. Es schaltet mit einer knackigen Entschlossenheit. Kurvenfans werden mit dem sportlichen GLI mehr Freude haben, denn das serienmäßige Fahrwerk des Jetta ist schwammig und zu weich für jede Art von temperamentvollem Fahren. Die Bremsen können selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten zupacken.
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Sicherheit
Der adaptive Tempomat und der Auffahrwarner mit automatischer Notbremsung sind nicht serienmäßig. Die oberen SE- und SEL-Modelle verfügen jedoch über beides sowie über das, was Volkswagen als Lane Assist und Travel Assist bezeichnet: aktive Spurführung und Geschwindigkeitsregelung mit Brems- und Beschleunigungsfunktion. All diese Funktionen arbeiten auf der Autobahn so, wie man es erwarten würde. Mit begrenztem Ping-Ponging in der Spur und sanften Beschleunigungs- und Bremseingaben.
Preise
Der Jetta S kostet in der Basisversion 21.760 US-Dollar, während die SEL-Ausstattung mit 29.480 US-Dollar ein teureres Angebot in der Klasse darstellt. Wenn man die 395 US-Dollar für die Lackierung und die 1.749 US-Dollar für die Felgen hinzurechnet, kommt man auf einen Endpreis von 31.264 US-Dollar (nach aktuellem Wechselkurs sind das rund 28.900 Euro) für dieses Testfahrzeug. Die gute Nachricht: Abgesehen von ein paar ästhetischen Upgrades ... alle fortschrittlichen Sicherheits- und Technologiefunktionen sind serienmäßig im Jetta SEL enthalten.
Volkswagen Jetta
Motor Turbocharged 1.5-Liter I4
Leistung 158 Horsepower / 184 Pound-Feet
Getriebeart Eight-Speed Automatic
Antrieb Front-Wheel Drive
Beschleunigung 0-60 mph 7.7 Seconds
Verbrauch 29 City / 40 Highway / 33 Combined
Leergewicht 3,060 Pounds
Anzahl der Sitze 5
Kofferraumvolumen 14.1 Cubic Feet
Basispreis $20,665 + $1,095 Destination
Preis der Testversion $29,480
Preis des Testwagens $31,264
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