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Video: Hyundai Ioniq 5 im Test - Lade-Hölle!

Leider läuft es mit der Elektromobilität noch nicht richtig rund

Daniel Hohmeyer Daniel Hohmeyer

Von: Daniel Hohmeyer

18. Okt. 2021 um 16:57 Uhr

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Rund 400 Kilometer mit dem Elektroauto fahren: Das sollte kein Problem sein! Vor allem, wenn das Auto der neue Hyundai Ioniq 5 mit 72,6-kWh-Batterie und sparsamem Heckantrieb ist. Dank 800-Volt-Technik beherrscht der Ioniq sogar super schnelles Laden.

Die Batterie füllt sich mit maximal 220 kW in 18 min (zehn bis 80 Prozent). Inzwischen sind die Autos jedoch das kleinste Problem, wenn es um Elektromobilität in der Praxis geht. Das macht das Video deutlich.

Eine mögliche Erklärung für die Ladeprobleme: Durch das Gewicht des Kabels wurde der Stecker in der Ladebuchse des Ioniq verschoben. Das Anheben des Kabels während des Verbindungsaufbaus kann das Problem beheben. Bei einigen Versuchen habe ich das auch getan. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass das Anheben zu halbherzig war. Was mir in diesem Zusammenhang auffällt: Die 350-kW-Säulen, an denen ich in der Vergangenheit erfolgreich laden konnte, hatten alle eine Kabelstütze bzw. hohe Kabelbefestigung. Dadurch hing das Kabel von oben nach unten und lag nicht auf dem Boden auf. Gut zu sehen in unserem Taycan-Video bei 04:10 min.

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Mit 4,64 Meter Länge ist der Ioniq 5 etwa so lang wie der VW ID.4 oder der Nissan Ariya. Im Video fahre ich die Variante mit größter Batterie: 72,6 kWh. Auch zwei Allrad-Versionen sind im Angebot. Die stärkste leistet 305 PS. 

Zu den Besonderheiten im Innenraum gehört die längs verschiebbare Mittelkonsole, durch die man leichter von links nach rechts "durchrutschen" kann, um auf der anderen Beifahrerseite auszusteigen. Auch die Fondsitze lassen sich um rund 14 Zentimeter längs verschieben. Im Cockpit gibt es einen 12-Zoll-Touchscreen und ein 12-Zoll-Instrumentendisplay. Zudem verfügt der Ioniq 5 über ein Head-Up-Display mit Augmented-Reality-Funktionen (AR) – eine Premiere bei Hyundai.

Mit der sogenannten Vehicle-to-Load-Funktion verfügt der Ioniq 5, sowie jedes Hyundai Elektrofahrzeug auf E-GMP-Plattform, über die Möglichkeit des bidirektionalen Ladens. Die Hochvoltbatterie kann dadurch als sogenannte Powerbank fungieren und externe Elektrogeräte wie E-Bikes, E-Scooter oder Laubbläser mit einer maximalen Leistung von 3,68 Kilowatt während der Fahrt oder im Stand mit bis zu 230-Volt-Wechselstrom versorgen.

Im Innenraum ist hierfür eine Haushaltssteckdose an der Rücksitzbank angebracht. Um die Funktion an der Außenseite zu nutzen, wird ein Adapter (je nach Ausstattung) mitgeliefert. Damit kann der neue Hyundai Ioniq 5 auch Pannenhilfe leisten und andere Elektrofahrzeuge aufladen.

Die neue Plattform definiert zudem die Proportionen des Ioniq 5. Das flache Akkupaket sorgt für einen durchgängig ebenen Boden im Innenraum. Für die Fahrzeuginsassen bedeuten ein langer Radstand und ein flacher Fahrzeugboden mehr Beinfreiheit, damit mehr Komfort auf langen Strecken.

Hyundai Ioniq 5 160 kW 2021

Motor Permanentmagnet-Synchronmotor (hinten)

Leistung 160 kW (217 PS)

Max. Drehmoment 350 Nm

Leergewicht 1.910 kg

Höchstgeschwindigkeit 185 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h 7,4 sek.

Verbrauch 16,8 kWh / 100 km

Elektrische Reichweite 481 - 686 km

Getriebeart 1-stufiges Reduktionsgetriebe mit Drehzahlminderer

Länge 4.635 mm

Breite 1.890 mm (2.116 mm mit Spiegeln)

Höhe 1.605 mm

Bodenfreiheit 16 cm

Zuladung 440 - 520 kg

Kofferraumvolumen 527 - 1.587 l

Batterie 72,6 kWh Lithium-Ionen

Antrieb Heckantrieb

Aufladezeit 18 min (10 - 80 %) max. 220 kW

Anzahl der Sitze 5

Basispreis 45.100 Euro

Preis des Testwagens 55.740 Euro

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