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Papst Leo XIV. fährt bei seinem Uruguay-Besuch in einem exklusiven Fiat

Der Titano Pick-up ist eine Sonderanfertigung für den Heiligen Vater

Besonderer Fiat Titano für Papst Leo XIV.

Bild von: Fiat

Von: Thiago Moreno

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

Veröffentlicht von: Roland Hildebrandt

22. Okt. um 13:07 Uhr

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Papst Leo XIV. ist wieder vollständig gesund und geht auf Reisen. Er wird sich zwischen dem 6. und 8. November in Uruguay aufhalten, mit Auftritten in Montevideo, Paysandú und Florida. Zu Fuß wird das Oberhaupt des Vatikanstaats während seines Aufenthalts allerdings nicht unterwegs sein: Fiat bereitet einen exklusiven Titano vor, der für den Transport des Papstes eingesetzt werden soll.

Der Umbau des Pick-ups zum Papamobil erfolgt in den Anlagen von Nordex in Montevideo (Uruguay) und wird von spezialisierten Technikern sowie uruguayischen Fachkräften durchgeführt. Das Fahrzeug erhält Anpassungen nach den Vorgaben des Vatikans: offene Seiten für einen besseren Sichtkontakt des Pontifex mit der Öffentlichkeit, einen drehbaren und höhenverstellbaren Sitz für den Papst, zwei Zusatzsitze, eine elektrisch ausfahrbare Hecktreppe, roten Teppich sowie weiße Lederbezüge an Handläufen und Sitzen. Hinzu kommt eine transparente Überdachung für schlechtes Wetter.

Fiat Titano speziell für Papst Leo XIV.

Foto: Fiat

Wie bei offiziellen Staatsfahrzeugen üblich, wird der Fiat Titano des Papstes an den vorderen Seiten die Flaggen des Vatikans tragen. Auf den Türen befindet sich das Wappen des Vatikan. Interessant: Dort gibt es im Fuhrpark einen offenen Fiat Campagnola. 

Titano: der Pick-up, den es in Uruguay nicht gibt

Schon auf den ersten Blick fällt am Titano des Papstes etwas auf: Er besitzt eine Einzelkabine (Single Cab), eine Variante, die in keinem südamerikanischen Land angeboten wird. Brasilien, der größte Markt, und Argentinien, wo das Modell produziert wird, führen ausschließlich die Doppelkabine.

Uruguay wiederum, wo der Pick-up bis Mitte 2025 von Nordex aus aus China importierten Teilen montiert wurde, bietet den Fiat Titano gar nicht an. Dort gibt es den Ram Dakota, der von diesem Pick-up abgeleitet ist, aber keinen Titano.

Fiat wird zudem mehr Aufwand bei der Lackierung betreiben: Details am Kühlergrill, die Einfassungen der Nebelscheinwerfer und der untere Bereich des vorderen Stoßfängers werden weiß lackiert – ebenso wie der hintere Stoßfänger, der für den Zugang zur Ladefläche ausgeschnitten wird.

Da es sich um einen Titano handelt, der so nicht im Handel erhältlich ist, lässt sich nur schwer bestimmen, auf welcher Version der Papst-Pick-up basiert. Die Räder entsprechen jedoch denen der in Brasilien angebotenen Ausführung Volcano AT 4x4.

Sollte das tatsächlich der Fall sein, wäre der Heilige Vater in einem Pick-up mit 2,2-Liter-Turbodiesel unterwegs, der 147 kW (200 PS) und 450 Nm Drehmoment leistet. Der Motor ist mit einer 8-Gang-Automatik sowie einem automatisch zuschaltenden 4x4-Verteilergetriebe mit Untersetzung kombiniert.

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