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Für eine persönlichere Erfahrung

Das neue Opel-SUV auf Leapmotor-Basis im Motor1-Rendering

Für 2028 angekündigt, dürfte es zum C-Segment gehören und viel mit dem B10 gemeinsam haben

Opel Midland (2028) im Rendering von Motor1.com
Bild von: Motor1.com

In der Modellpalette von Opel scheint sich eine neue Lücke aufzutun, die nur darauf wartet, geschlossen zu werden. Mokka, Frontera und Grandland decken bereits verschiedene Marktbereiche ab, doch das nächste SUV der deutschen Marke könnte genau im Herzen des C-Segments antreten. Und zwar auf einer technischen Basis von Leapmotor.

Aus dieser bereits offiziell bestätigten Idee heraus ist das Rendering des künftigen Modells entstanden, das wir vorläufig Opel Midland nennen. Das Modell könnte 2028 auf den Markt kommen und im Stellantis-Werk im spanischen Saragossa gebaut werden.

Bildergalerie: Opel Midland (2028) im Rendering von Motor1.com

Zwischen Frontera und Grandland

Beginnen wir mit dem Namen: Natürlich handelt es sich dabei nur um eine von uns gewählte vorläufige Bezeichnung, die von Opel nicht angekündigt wurde. Wir haben "Midland" gewählt, um an die von Opel verwendete Namenslogik anzuknüpfen und vor allem die mögliche Positionierung des Modells in der Mitte der SUV-Palette zu verdeutlichen. 

Derzeit wurden noch keine Prototypen auf öffentlichen Straßen gesichtet, entsprechend gibt es auch keine Erlkönigbilder, aus denen sich präzise Hinweise ableiten ließen. Unsere grafische Rekonstruktion orientiert sich daher an dem, was Opel mit seinen jüngsten Modellen zeigt, und interpretiert auf plausible Weise die Designsprache, die das neue SUV übernehmen könnte.

Opel Midland (2028), das Rendering von Motor1.com

Opel Midland (2028), das Rendering von Motor1.com

Bild von: Motor1.com

Das Projekt dürfte dem C-Segment zuzuordnen sein und sich größenmäßig ungefähr zwischen dem rund 4,38 Meter langen Frontera und dem etwa 4,65 Meter langen Grandland einordnen. Als Basis käme der Leapmotor B10 infrage, der 4,52 Meter misst. Die endgültigen Abmessungen des künftigen Opel-Modells könnten sich allerdings noch ändern.

In unserem Rendering haben wir uns deshalb ein SUV mit modernen Proportionen vorgestellt: kompakt, aber muskulös gezeichnet und mit einer Frontpartie, die sich an den jüngsten Elementen der Opel-Produktion orientiert. Der Kühlergrill beziehungsweise die Markenfront könnte im Sinne der aktuellen Opel-Identität neu interpretiert werden, während die Lichtsignatur eine wichtige Rolle für die Charakterisierung von Front und Heck spielen dürfte.

Besonders interessant wird das Verhältnis zwischen chinesischer Technik und deutscher Markenidentität. Stellantis hat erklärt, dass die Plattform von Leapmotor stammen soll, während Design, Innenraum und Fahrwerksabstimmung von Opel entwickelt würden.

Antriebe und mögliche Preise

Das neue SUV dürfte mit elektrischen und hybriden Versionen angeboten werden. Dabei soll die Technologie von Leapmotor genutzt werden.

Leapmotor B10 Hybrid

Leapmotor B10 Hybrid

Bild von: Leapmotor

Zur Einordnung: Der B10 wird mit einem Elektromotor mit 160 kW (218 PS) und 240 Nm Drehmoment angeboten, kombiniert mit Batterien mit 56,2 oder 67,1 kWh. In diesen Konfigurationen liegt die angegebene Reichweite bei rund 361 beziehungsweise 434 km. Es ist jedoch nicht gesagt, dass Opel exakt dieselben Werte übernimmt: Der Antriebsstrang könnte an die Anforderungen der deutschen Marke angepasst werden.

Auch eine Lösung mit Range Extender ist nicht auszuschließen. Leapmotor nutzt ein System, bei dem weiterhin der Elektromotor für den Vortrieb zuständig ist, während ein Benziner ausschließlich als Generator arbeitet, um die Batterie nachzuladen. Im B10 EV Hybrid kombiniert diese Konfiguration einen 1,5-Liter-Benziner mit 65 kW (88 PS) mit einer 18,8-kWh-Batterie und einem 160 kW (218 PS) starken E-Motor.

Und die Preise? Auch hier bewegen wir uns im Bereich der Spekulation. Wir erwarten jedoch eine ähnliche Positionierung wie beim B10, mit einem Einstiegspreis von etwa 27.000 bis 30.000 Euro.