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Endlich nach Europa? Neuer Hyundai Elantra erwischt
Bekommen wir wieder eine Mittelklasse-Limousine mit Verbrenner?

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Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
9. Feb. um 17:35 Uhr
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Der nächste Hyundai Elantra der Generation CN8 wurde bei Wintertests im kalten Norden Europas gesichtet. Getarnte Prototypen mit deutschen Kennzeichen nähren die Spekulation, dass Hyundai den Elantra nach vielen Jahren Abwesenheit wieder auf den europäischen Markt bringt.
Die Aufnahmen deuten zugleich darauf hin, dass der Hersteller seine futuristische, stark coupébetonte Designsprache konsequent weiterverfolgt und für die Modellgeneration ab 2026 nochmals zuspitzt.
Bildergalerie: Hyundai Elantra (2026) Erlkönig

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Quelle: Automedia
Besonders auffällig zeigt sich die Frontpartie. Die Scheinwerfer unterscheiden sich deutlich vom bisherigen Elantra. Rechteckige LED-Module sind in einen breit ausgeformten Grillbereich integriert, der klar an das Konzeptfahrzeug Hyundai N Vision 74 erinnert. Eine durchgehende LED-Lichtleiste für das Tagfahrlicht zieht sich horizontal über die gesamte Front.
Dieses Lichtband verleiht dem Fahrzeug bei Dunkelheit eine prägnante Signatur und lässt den Elantra optisch breiter und flacher wirken. Hyundai signalisiert damit eine weitere Verschärfung seiner Designphilosophie bei klassischen Limousinen.
Auch am Heck setzt sich dieser Ansatz fort. Die Rückleuchten bilden eine durchgehende LED-Leiste über die gesamte Breite des Kofferraumdeckels. An den Enden greifen kantige, dreieckige Elemente das retrofuturistische Motiv des N Vision 74 auf. In Verbindung mit kräftig modellierten hinteren Kotflügeln und scharf gezogenen Linien entsteht ein sportlicherer und zugleich hochwertigerer Gesamteindruck als beim Vorgängermodell.

2022 Hyundai Elantra N im Test
Während viele Wettbewerber zu dieser Zeit konsequent auf vollelektrische Antriebe umstellen, hält Hyundai beim Elantra bewusst am Verbrennungsmotor fest. Interne Verzögerungen beim Ausbau der Elektromodellpalette führen dazu, dass der Konzern noch einmal auf eine modernisierte Generation klassischer Antriebe setzt. Erwartet werden ein 1,6-Liter-Benziner, Hybridvarianten sowie eine LPG-Version für ausgewählte Märkte.
Historisch betrachtet hat der Elantra in Europa eine wechselvolle Rolle gespielt. In den 1990er-Jahren wurde das Modell hier zunächst unter dem Namen Hyundai Lantra angeboten, da die Bezeichnung Elantra markenrechtlich nicht nutzbar gewesen war. Der Lantra positionierte sich als sachliche, preislich attraktive Kompakt- bis Mittelklasselimousine und bildete einen wichtigen Baustein für Hyundais frühen Markteintritt in Europa. Später kehrte der Name Elantra zurück, verschwand jedoch erneut aus vielen europäischen Märkten, als sich die Nachfrage zunehmend auf Schrägheckmodelle verlagerte.
Diese Lücke sollte ab 2011 der Hyundai i40 schließen. Der i40 wurde speziell für Europa entwickelt, in Rüsselsheim konzipiert und als Limousine sowie Kombi angeboten. Er trat die Rolle einer klassischen Mittelklasselimousine an, die zuvor Lantra und Elantra nur teilweise ausgefüllt hatten. Mit dem Rückzug des i40 aus dem Programm verlor Hyundai jedoch erneut eine Stufenhecklimousine im europäischen Portfolio.

Hyundai Elantra (2026) Erlkönig
Bild von: Automedia
Vor diesem Hintergrund gewinnen die Testfahrten des Elantra CN8 in Europa besondere Bedeutung. Branchenkreise gehen davon aus, dass Hyundai mit dem neuen Elantra erneut einen Anlauf nehmen will, um in Europa eine moderne Limousine unterhalb des Sonata-Segments zu etablieren. Der Elantra CN8 soll diese Tradition fortführen und zugleich an die historische Linie von Lantra, Elantra und i40 anknüpfen.
Der neue Hyundai Elantra CN8 ist laut internen Planungen für eine Weltpremiere im Jahr 2026 vorgesehen. Ob er tatsächlich wieder offiziell nach Europa kommt, gilt zu diesem Zeitpunkt als offen, doch die Zeichen deuten erstmals seit Jahren klar in diese Richtung.
Klassische Mittelklasse:
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Quelle: Automedia
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