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Skoda Epiq (2026): Neue Details zum Bruder des VW ID.Polo

Frontantrieb, 475 Liter Kofferraumvolumen und eine Reichweite von bis zu 430 Kilometer

Skoda Epiq (2026) Covered Drive

Bild von: Skoda

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

9. Feb. um 11:13 Uhr

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Skoda wird in der ersten Hälfte dieses Jahres den neuen, vollelektrischen Epiq vorstellen. Das Modell ist im Einstiegssegment positioniert und ist eng mit dem VW ID.Polo und dem Cupra Raval verwandt. Gleichzeitig übernimmt der Epiq eine zentrale Rolle in der Skoda-Strategie, das vollelektrische Portfolio bis 2026 zu verdoppeln.

Der City-SUV-Crossover (so definiert es Skoda) soll kompakte Außenabmessungen mit einem im Klassenvergleich großzügigen Innenraum kombinieren und basiert auf der neuen MEB+-Plattform mit Frontantrieb. Diese Plattform ist auf geringes Gewicht und hohe Energieeffizienz ausgelegt. Der Epiq ist das dritte Modell im wachsenden vollelektrischen Portfolio der Marke.

Skoda Epiq (2026) Covered Drive

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Quelle: Skoda

Er erweitert die Produktpalette um einen SUV-Crossover, der Design, Platzangebot und Preispositionierung kombiniert. In vielen Märkten liegen die Preise auf dem Niveau eines Skoda Kamiq mit Verbrennungsmotor, wodurch Kunden zwischen unterschiedlichen Antriebskonzepten und Fahrzeugtypen wählen können. In Deutschland wären das etwa 26.000 Euro.

Chefdesigner Oliver Stefani beschreibt das Modell als erstes Serienfahrzeug von Skoda, das die neue Designsprache Modern Solid vollständig umsetzt. Erstmals kommt eine T-förmige Lichtsignatur zum Einsatz, die künftig ein prägendes Merkmal weiterer Modelle sein soll. Der Innenraum wurde vollständig neu konzipiert und folgt einem klaren Linienkonzept, das Funktionalität und Übersicht in den Vordergrund stellt.

Der Skoda Epiq ergänzt als kompaktes Modell die bestehende Palette der vollelektrischen SUVs der Marke und positioniert sich unterhalb von Elroq und Enyaq. Innerhalb der Konzernstruktur gehört er zur Electric Urban Car Familie der Volkswagen Group. Gemeinsam mit dem Cupra Raval sowie den geplanten Modellen ID.Polo und ID.Cross ist er Teil einer markenübergreifenden Produktoffensive der Brand Group Core. Ziel ist es, durch gemeinsame technische Grundlagen und Skaleneffekte bezahlbare Elektrofahrzeuge für den europäischen Markt anzubieten.

getarnter Prototyp von Skoda Epiq

Getarnter Prototyp des Skoda Epiq

Bilder von: Skoda

Skoda Kamiq (2024) im Test

Skoda Kamiq (2024) im Test

In seinen Abmessungen (4,17 Meter Länge, 1,80 Meter Breite, 1,62 Meter Höhe und 2,60 Meter Radstand) orientiert sich der Epiq am Kamiq, bietet jedoch durch den Elektroantrieb Vorteile beim Platzangebot. Die kompakte Bauweise erleichtert das Fahren und Rangieren in engen Stadtbereichen. Skoda bietet mehrere Batteriegrößen und Leistungsstufen zwischen 85 und 155 kW an. Die maximale Reichweite liegt bei bis zu 430 Kilometern nach WLTP. In der leistungsstärksten Version lässt sich der Akku bei Gleichstrom in etwas mehr als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden.

Das Exterieur folgt konsequent der Modern-Solid-Designsprache. Trotz der noch eingesetzten Camouflage vor der Weltpremiere sind Details wie die aerodynamische Auslegung mit einem Luftwiderstandsbeiwert von cw 0,275 erkennbar. Aktive Lüftungsklappen, Air Curtains und aerodynamisch optimierte Räder in 17 bis 19 Zoll tragen zur Effizienz bei.

Serienmäßig ist der Epiq mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Optional stehen Matrix-LED-Scheinwerfer mit zwölf Segmenten zur Verfügung, die verschiedene Lichtmodi für Stadt, Landstraße, Autobahn und Schlechtwetter bieten. Die T-förmige Lichtsignatur findet sich auch an den Rückleuchten wieder.

Skoda Epiq (2026) Covered Drive

Skoda Epiq (2026) Covered Drive

Bild von: Skoda

Im Innenraum (von dem es noch keine Bilder gibt) setzt Skoda auf ein horizontales Cockpitlayout mit 5,3-Zoll-Fahrerdisplay und serienmäßigem 13-Zoll-Zentralbildschirm. Drei "Design Selections" stehen zur Wahl, wobei ausschließlich Sitzbezüge aus zu 100 Prozent recyceltem PES verwendet werden. Je nach Ausführung kommen Materialien wie Techtona oder Suedia zum Einsatz.

Der Kofferraum fasst 475 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf 1.344 Liter erweitern. Damit übertrifft der Epiq den Kamiq um 75 Liter. Zusätzliche Ablagen und Simply-Clever-Lösungen wie eine separate Tasche für Ladekabel ergänzen das Raumkonzept.

Skoda Epiq (2026) Covered Drive

Skoda Epiq (2026) Covered Drive

Bild von: Skoda

Technisch ist der Epiq das erste Skoda-Modell auf der MEB+-Plattform. Angeboten werden die Varianten Epiq 35 mit 85 kW, Epiq 40 mit 99 kW und Epiq 55 mit 155 kW. Die beiden kleineren Versionen nutzen eine 38,5-kWh-LFP-Batterie, das Topmodell eine 55-kWh-NMC-Batterie. Wechselstromladen ist mit 11 kW möglich, Gleichstromladen je nach Version mit bis zu 50, 90 oder 133 kW. Die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent beträgt beim Epiq 55 rund 23 Minuten.

Im Bereich Sicherheit und Assistenzsysteme übernimmt der Epiq Technologien aus höheren Fahrzeugklassen. Dazu zählt der Travel Assist 3.0 mit erweitertem Spurhalteassistenten, adaptiver Geschwindigkeitsregelung und Reaktion auf Verkehrszeichen und Ampeln. Ergänzt wird das System durch Online-Updates der Kartendaten. Optional stehen ein Top-View-Panoramakamerasystem sowie der Kreuzungsassistent 2.0 zur Verfügung. Bis zu sieben Airbags, einschließlich eines zentralen Airbags zwischen den Vordersitzen, runden das Sicherheitskonzept ab.

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