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Ist das Basismodell des neuen Audi Q3 Premium genug?
So sieht Ingolstadts neuer Kompakt-Crossover ohne jegliche Extras aus

Bild von: Audi

Von: Adrian Padeanu
Übersetzt von: Stefan Wagner
Veröffentlicht von: Stefan Wagner
25. Jun. 2025 um 11:32 Uhr
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Der Q3 ist eine der wichtigsten Säulen im Modellprogramm von Audi. Entsprechend hohe Wellen schlug die Vorstellung der dritten Generation letzte Woche. Wie das so üblich ist, zeigte man das Auto beim Debüt auf durchgestylten Studio-Bildern in gehobenen Ausstattungsstufen. Doch jetzt ist der offizielle Konfigurator online und dort geht es auf Wunsch auch deutlich weniger glamourös zur Sache, wie Sie hier sehen können.
Wir haben uns Screenshots der Q3-Basisversion aus dem Konfigurator-Tool geschnappt und Sie erkennen schon - ohne all die S Line-Extras, große Räder und diverse weitere Zusatzausstattungen steht hier fast ein anderes Auto vor uns. Das ist gar nicht böse gemeint. Irgendwie hat so ein weißer Q3 mit kleinen Felgen und ohne Schnickschnack durchaus seinen Reiz.
Etwas krass natürlich: Selbst ohne ein einziges Häkchen in der Aufpreisliste werden immer noch mindestens 44.600 Euro fällig.

2026 Audi Q3 Basismodell
Bilder von: Audi

2026 Audi Q3 S Line
Dafür bekommt man einen 1,5-Liter-Mildhybrid-Benziner mit 150 PS. Arkona Weiß ist die einzige Lackfarbe, die keinen Aufpreis kostet. Die 17-Zoll-Räder mit für heutige Verhältnisse fast schon Ballon-artigen 235/60er-Reifen sehen irgendwie cool aus. Maximal bietet Audi beim Q3 20-Zöller an.
Auch wenn die Standard-Scheinwerfer Voll-LEDs sind, wirken sie recht einfach. Das Matrix-Setup mit dem 23-Segment-Flaggenmotiv aus den offiziellen Bildern wird durch ein einfacheres Design mit Rechtecken ersetzt.
Am Heck hat der Basis-Q3 einfachere Rückleuchten, die auf OLED-Technologie und die breite Lichtleiste verzichten, und das Vier-Ringe-Logo leuchtet ebenfalls nicht auf. Auch das Wabenmuster an der hinteren Stoßstange der höheren Ausstattungsvarianten fehlt. Dafür gibt es dann recht viel unlackierten Kunststoff. Hat Alte-Schule-Vibes irgendwie.

2026 Audi Q3 Basismodell
Bilder von: Audi

2026 Audi Q3 S Line
Ziemlich erwartbar: der Innenraum wirkt ohne die metallenen Akzente und Ambientebeleuchtung relativ unspektakulär. Ob die Absenz des abgeflachten Lenkrads wirklich stört, ist eine andere Frage. Bei der Basisversion sehen wir einfachere Sitze mit Stoffbezug. Hinten wird die umklappbare Rückbank (40:20:40) beibehalten. Gut: Anders als bei den neuen A5, A6 oder A6/Q6 e-tron hatten wir beim Debüt in Form des Kollegen Hildebrandt qualitativ nichts zu meckern.
Ein weiterer Pluspunkt: Das Armaturenbrett des Q3 kommt ohne Beifahrerdisplay aus. Der A5 und der A6 dagegen bieten die Option, verwenden aber das gleiche Armaturenbrett, unabhängig davon, ob der optionale Bildschirm bestellt wurde. Ist dem nicht so, grüßt ein Stück blanker Kunststoff von der Beifahrerseite und erinnert ständig an das fehlende Feature.

2026 Audi Q3 Basismodell
Bilder von: Audi

2026 Audi Q3 S Line
Was Bildschirme betrifft, so sind alle Q3-Versionen mit einem 11,9-Zoll-Digitalinstrument und dem 12,8-Zoll-Infotainmentsystem ausgestattet. Kleinere Bildschirme für niedrigere Ausstattungen - Fehlanzeige. Leider hat selbst der Basis-Q3 berührungsempfindliche Tasten am Lenkrad.
Der Q3 führt einen neu entwickelten einheitlichen Hebel links hinter dem Lenkrad ein, der sowohl für die Steuerung der Scheibenwischer als auch der Blinker zuständig ist, oberhalb eines separaten Hebels für die adaptive Geschwindigkeitsregelung. Die neue Anordnung schafft auf der rechten Seite Platz für den Gangwahlhebel. Davon profitiert wiederum die Mittelkonsole, die Raum für Becherhalter und eine kabellose Smartphone-Ladeschale bietet.
Der neue Q3 im Vergleich
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Marktstart für den neuen Audi Q3 ist im Oktober 2025. Dass viele Kunden tatsächlich die absolute Basis-Variante ordern, ist aber eher unwahrscheinlich.
Audi Q3 2025 Basismodell

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Quelle: Audi
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