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Mercedes GLC (2026) mit weniger Tarnung erwischt

Der zukünftige große Bruder der C-Klasse vereint EQ und Verbrenner unter einer Karosserieform

Mercedes GLC (2026) Erlkönig

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Benja Hiller Benja Hiller

Von: Benja Hiller

1. Mär. 2025 um 12:00 Uhr

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Erst vor ein paar Wochen, gegen Ende 2024, ist uns der Mercedes GLC vor die Linse gehuscht. Damals noch üppig getarnt, hat er jetzt die meisten Plastikanbauteile zur Vertuschung der Karosserieformen abgelegt. 

Es offenbart sich, bis auf Front und Heck, ein recht uneingeschränkter Blick, den auch die aufgetragene stromlinienförmige Folie nicht mehr allzu sehr beeinflusst. Mercedes verabschiedet sich mit dem GLC von seiner EQ-Nomenklatur, in der die BEVs zurück zu klassischeren Formen gehen und sich wieder mehr den Linien der Verbrenner annähern. Dieselbe Rolle rückwärts also, die auch Audi zuletzt vollzog. 

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Quelle: Automedia

Und so wird der neue EQC auch der neue GLC. Das Antriebsangebot soll Verbrennungs- und E-Motoren unter einer Karosserieform vereinen. Maximal mit dem Anhängsel EQ für die vollelektrischen Varianten. Und genau die Bauform sehen wir hier jetzt auf der MB.EA-Architektur.

Die ausgeprägten Kanten auf der Motorhaube sind gegenüber des im November 2024 entdeckten Exemplars verschwunden. An Heck, Seitenschwellern, Radkästen und Frontschürze lassen sich langsam die Konturen der üblichen SUV-Hartplastikanbauteile erkennen. Jedoch: den Blick auf Scheinwerfer, Grill und Heck gönnt uns Mercedes noch immer nicht gänzlich.

Mercedes strebt einen der Spitzenplätze im Segemt der Mittelklasse SUVs um Audi, BMW und Tesla an. Unter der Karosserie steckt wie bereits erwähnt die neue MB.EA-Architektur für mittlere und große Fahrzeuge. Anders als ursprünglich geplant, hält die im EQXX vorgestellte Antriebstechnik (der sogenannte eATS 2.0-Antriebsstrang) nicht nur in den kleineren MMA-Fahrzeugen, also den elektrischen A-Klasse-Nachfolgern, sondern auch in der MB.EA-Baureihe Einzug.

Mercedes GLC (2026) Erlkönig

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Mercedes GLC (2026) Erlkönig

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Bedeutet: Mercedes setzt auf die 800-Volt-Technik, einen modernen, effizienzsteigernden Siliziumkarbid-Wechselrichter, konventionellere Radialflussmotoren mit voraussichtlich 250 bis 500 PS, Heck- oder Allradantrieb und Allradlenkung sowie - anders als beim EQXX - ein Zweigang-Getriebe, um die Wirtschaftlichkeit weiter zu steigern. Die derzeitige Energiedichte will Mercedes deutlich erhöhen. Die 110 kWh-Batterie im EQS schafft derzeit 550 Wh pro Liter, in Zukunft sollen bis zu 800 Wh/l möglich sein.

Es kann demnach mehr Energie auf gleichem Raum gespeichert werden, womit Batterien deutlich kleiner und leichter werden können. Bei rund 100 kWh Speicherkapazität wären sowohl in der C-Klasse EV-Limousine, als auch im GLC 1.000 Kilometer Reichweite denkbar.

Letztere bildet auch die Basis für das GLC EV, die 2025 oder 2026 auf den Markt kommen soll und einst als Ersatz für die heutige C-Klasse mit Benzin- und Dieselmotor gedacht war. Dennoch wird es auch den GLC mit konventionellen Verbrennungsmotoren geben.

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Verbrenner mit 48-Volt-Technik sollten also ebenfalls ins Angebot aufgenommen werden. Hier werkelt ein Elektromotor mit zusätzlichen 20 kW Antriebsleistung, der samt Wechselrichter in ein neues elektrifiziertes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (8F-eDCT) integriert wird. Die elektrische Energie von bis zu 1,3 kWh stellt eine neue 48-Volt-Batterie mit Lithium-Ionen-Technologie und in Flatpack-Bauweise bereit.

Eine Vorstellung der GLC-Baureihe scheint für Ende 2025 möglich. Marktstart wäre dann das Jahr 2026. Mercedes vereinfacht also ebenfalls sein Angebot, was in Zukunft zu deutlich weniger Verwirrung führen könnte.

Quelle: Automedia

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