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Urlaub mit Dachzelt: Darauf sollten Autofahrer achten

Überladung kann teuer und gefährlich werden

Urlaub mit Dachzelt: Darauf sollten Autofahrer achten

Bild von: ADAC e. V.

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

23. Jul. 2024 um 13:52 Uhr

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Camping im Dachzelt auf dem eigenen Fahrzeug wird immer beliebter. Ein zu schweres Zelt auf dem Dach gefährdet jedoch die Fahrsicherheit. Der ADAC weist darauf hin, dass die von den Fahrzeugherstellern angegebene Dachlast während der Fahrt nicht überschritten werden darf. Eine zu hohe Dachlast beeinflusst den Schwerpunkt des Fahrzeugs negativ und kann die Schleuder- und Kippgefahr erhöhen.

Die zulässige Dachlast variiert je nach Fahrzeugtyp und liegt in der Regel zwischen 50 Kilogramm bei Kleinwagen und bis zu 200 Kilogramm bei Bussen und Vans. Diese Angaben finden sich in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs, jedoch nicht im Fahrzeugschein.

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Kia Sportage mit Dachzelt im Test

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Da Dachzelte nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden sind und abgenommen werden können, gelten sie als Ladung. Daher ist auch das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs zu beachten. Dieses ist im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) unter Punkt F.2 zu finden. Zudem dürfen die zulässigen Achslasten der Vorderachse (8.1) und der Hinterachse (8.2) nicht überschritten werden.

In Deutschland wird eine Überladung mit einem Bußgeld von bis zu 235 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Im Ausland können die Bußgelder noch höher ausfallen. Außerdem darf dort oft ein überladenes Fahrzeug erst dann weiterfahren, wenn das zulässige Gesamtgewicht nicht mehr überschritten wird.

Eine gesetzliche Regelung der Höchstgeschwindigkeit mit Dachlast gibt es in Deutschland nicht. Die meisten Hersteller von Dachzelten empfehlen eine maximale Geschwindigkeit von 100 bis 130 km/h. Der ADAC rät, sich an die Herstellerangaben zu halten und die Geschwindigkeit anzupassen, da die Dachlast die Fahrstabilität verringert und den Bremsweg verlängert. Außerdem wird durch den höheren Luftwiderstand der Kraftstoff- beziehungsweise Stromverbrauch erhöht. Das Dachzelt sollte also nur während der Urlaubszeit auf dem Autodach montiert sein.

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Beim Campen im Dachzelt kann die Belastung in der Regel höher sein als die für den Fahrbetrieb angegebene maximale Dachlast. Viele Dachzelte verfügen auch über zusätzliche Stützen oder eine tragende Leiter, um grundsätzlich die Grundfläche beim Übernachten vergrößern zu können – zudem reduzieren sie auch die Belastung auf das Fahrzeug. Das Risiko für eventuelle Schäden am Fahrzeugdach trägt bei Überschreitung der maximalen Dachlast jedoch der Nutzer.

Quelle: ADAC

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